In der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Smart City vom 10. Oktober 2022 wurden durch die Geschäftsführung der V
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant, digitale Technik für die Kommunikation zwischen Ampeln und Fahrzeugen einzuführen, um ein möglichst haltefreies Passieren der Lichtsignalanlagen durch öffentliche Verkehrsmittel zu ermöglichen. Dies soll die Effizienz des öffentlichen Verkehrs erhöhen und die Wartezeiten an Ampeln reduzieren.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
In der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Smart City vom 10. Oktober 2022 wurden durch die Geschäftsführung der VGF diverse Möglichkeiten zur Energieeinsparung vorgestellt. Für den Bahnverkehr wurde die Vermeidung von Anhaltevorgängen genannt, die sich in Zukunft mit der Einführung des Digital Train Control Systems, DTC, verbessern lassen sollten. In Frankfurt fällt es im Vergleich zu anderen Städten aber auf, dass sowohl Straßen- als auch Stadtbahnen sehr häufig durch rote Ampeln gestoppt werden.
Ich frage den Magistrat:
Welche Maßnahmen sind geplant zur Verbesserung der Ampelschaltungen, damit Bahnen häufiger und vorrangig freie Fahrt haben?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt bearbeiten derzeit das Förderprojekt Frankfurt MIND+. Hier geht es darum digitale Technik für die bidirektionale Kommunikation zwischen Ampel und Fahrzeugen zu etablieren, um auch ein möglichst haltefreies Passieren der Lichtsignalanlagen durch ÖV-Fahrzeuge zu realisieren. Derzeit werden in Frankfurt am Main ÖV-Fahrzeuge mittels analoger Funktechnik beschleunigt. Die Ausstattung für Schienenverkehr ist dabei flächendeckend.
Unabhängig von der Technik, sind Wartezeiten für den ÖV aber nicht gänzlich zu vermeiden. Es sind sicherheitsrelevante Schutzzeiten zwischen den Ampelphasen einzuhalten und Wartezeiten für andere Verkehrsteilnehmer können nicht beliebig erhöht werden. Besonders an großen und stark frequentierten Kreuzungen mit dichter Zugfolge, einem hohen Aufkommen des motorisierten Individualverkehrs und mit hohem Querungsbedarf von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, kommt es dann zu Wartezeiten.
Die einzelnen Aufgabenträger der Stadt Frankfurt am Main - VGF, traffiQ und Straßenverkehrsamt pflegen schon heute einen engen Austausch, um an Örtlichkeiten an denen besonders hohe Fahrzeitverluste für den ÖV analysiert werden, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu projektieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.