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Vom 14. bis 17.03.2023 fand in Cannes die bekannte Immobilienmesse MIPIM statt. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst ve

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main hat an der Immobilienmesse MIPIM 2023 teilgenommen, um ihre Bedeutung als Wirtschafts- und Immobilienstandort zu unterstreichen. Trotz der geringen Präsenz von Vertretern des Planungsdezernats wird die Teilnahme als wichtig erachtet, um internationale Kontakte zu pflegen und die Stadt zu präsentieren.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Frage an den Magistrat

Vom 14. bis 17.03.2023 fand in Cannes die bekannte Immobilienmesse MIPIM statt. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst vertrat die Stadt Frankfurt. Vom Planungsdezernat waren weder Dezernent Mike Josef noch seine Amtsleiter und Amtsleiterinnen zu sehen. Es ist auch nicht bekannt, dass die Oberbürgermeisterin vor Ort war. Aus anderen Städten Deutschlands sind dagegen viele Bürgermeister und wichtige Planungspolitiker angereist. Als Petra Roth noch Oberbürgermeisterin von Frankfurt war, war sie regelmäßig vor Ort und stand als Ansprechpartnerin Frankfurts zur Verfügung.

Ich frage den Magistrat:

Welchen Stellenwert bemisst er angesichts einer so geringen Präsenz einer der größten Immobilienmessen der Welt?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat misst der Immobilienmesse MIPIM einen sehr hohen Stellenwert bei und legt großen Wert auf eine angemessene Präsenz der Stadt Frankfurt am Main. Die Präsentation als erfolgreicher Wirtschafts- und Immobilienstandort ist wesentlich für den Erfolg der Stadt Frankfurt am Main, sowohl im Rahmen des nationalen und internationalen Wettbewerbs um Investitionen als auch für die Sicherung und Weiterentwicklung des wirtschaftlichen Status von Stadt und Region. Die Begleitung des Frankfurter Messeauftritts durch die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin belegen diese Bedeutung für die Stadt Frankfurt am Main.

Die Stadt Frankfurt am Main und die Wirtschaftsförderung Frankfurt präsentierten in diesem Jahr gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH und 16 führenden Partnerunternehmen aus der lokalen und regionalen Immobilienwirtschaft den Immobilienstandort Frankfurt und die Rhein-Main-Region auf MIPIM.

Laut Angaben des Veranstalters nahmen in diesem Jahr rund 23.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus 90 Ländern an der Immobilienmesse teil. Dies bedeutet einen Zuwachs von 15 Prozent zum pandemiegeprägten Vorjahr.

Die Immobilienbranche in Frankfurt, Deutschland und weltweit sieht sich mit steigenden Baukosten, Materiallieferengpässen, den mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine verbundenen Auswirkungen auf die Energiekosten und nicht zuletzt den aktuellen kritischen Entwicklungen am Finanzmarkt konfrontiert. Laut Expertenmeinungen aus dem Kreise der auf der MIPIM vertretenen lokalen und regionalen Immobilienunternehmen und Messestandpartnern sei jedoch gerade in dieser Situation die Teilnahme der Stadt Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main auf der Immobilienmesse unabdingbar. Insbesondere die Präsenz des Frankfurter Messestandes als renommierter Treffpunkt für Austausch und intensive Branchengespräche sowie der direkte persönliche Kontakt zu zahlreichen internationalen Geschäftspartnern wurden als wesentliche Gründe für eine Messestandpartnerschaft über das Jahr 2023 hinaus genannt. Die am Messestand vertretenden Unternehmen schätzten gleichermaßen die Möglichkeit, in einem hochwertigen, persönlichen Umfeld mit hoher Service- und Aufenthaltsqualität einem internationalen Publikum das eigene Unternehmen und aktuelle Immobilienprojekte zu präsentieren sowie eigene Events, Diskussionsrunden oder Ähnliches zu veranstalten. Nicht zuletzt konnte die Wirtschaftsförderung Frankfurt trotz Krisenzeit vier neue Messestandpartner akquirieren.

Die Wichtigkeit der Messepräsenz für die internationale Bedeutung des Standortes Frankfurt und Rhein-Main spiegeln ebenfalls zwei nicht nur innerhalb der internationalen Immobilienbranche renommierten Veranstaltungen und Auszeichnungen wider, die die Immobilienmesse MIPIM flankieren.

Am ersten Messetag werden traditionell die "European Cities & Regions of the Future Awards" von fDi Intelligence verliehen, einer führenden Publikation zu ausländischen Direktinvestitionen aus dem Verlag der Financial Times in London. Frankfurt am Main wurde in diesem Jahr als beste Stadt in der Kategorie "Large European Cities" ausgezeichnet und erhielt folgende Preise, die von Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst entgegengenommen wurden:

- Economic Potential - Frankfurt am Main, Platz 1;

- Overall - Frankfurt am Main, Platz 2;

- Business Friendliness - Frankfurt am Main, Platz 6;

- Connectivity - Frankfurt am Main, Platz 9.

Am dritten Messetag folgt die Verleihung der renommierten MIPIM Awards, die in zwölf Kategorien für Immobilienprojekte weltweit vergeben werden. Nach dem Award-Gewinn für das Projekt "Neue Altstadt" im Jahr 2019 war in diesem Jahr das Hochhausprojekt "FOUR" des Frankfurter Immobilienunternehmens und Messestandpartners Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH in der Kategorie "Best New Mega Development" nominiert. Auch wenn der Preis letztendlich an die gabunische Hauptstadt Libreville vergeben wurde, zeigt allein die Nominierung die für die internationale Bauwirtschaft richtungsweisende Qualität des Immobilienstandortes Frankfurt am Main.

Insbesondere nach den Erfahrungen der Pandemie ist gleichwohl aus Sicht des Magistrats abzuwägen, mit welcher persönlichen Präsenz seiner Mitglieder internationale Auftritte wie die Messe MIPIM gestaltet werden sollen. Hierbei ist auch zu beachten, dass die Immobilienmesse in Cannes ein internationales Großereignis ist, welches auch sehr kostspielig ist. Neben den Standkosten tragen Eintrittskarten, Hotelkosten Flüge und Catering dazu bei. Das Planungsdezernat, das vor der Pandemie regelmäßig dabei war, hat überdies festgestellt, dass auf dieser Messe deutlich weniger regionale Akteure vertreten sind als zum Beispiel auf der Expo Real in München. Deshalb hat das Dezernat III auf eine Teilnahme verzichtet.

Der Magistrat vertritt die Auffassung, dass die Stadt Frankfurt am Main bei der Messe MIPIM 2023 einen sehr erfolgreichen Auftritt hatte und mit der Wirtschaftsdezernentin angemessen vertreten war. Es obliegt dem neuen Oberbürgermeister, über Besuche seinerseits bei dieser Messe zu entscheiden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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