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Kinder haben einen natürlichen Drang zur Bewegung. Expertinnen und Experten empfehlen für Kinder und Jugendliche täglich

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage zielt darauf ab, die Anzahl der verfügbaren Eltern-Kind-Turn-Plätze in Frankfurt zu ermitteln und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Stadt die Anzahl dieser Plätze erhöhen kann. Ziel ist es, mehr Kindern Zugang zu Bewegungsangeboten zu ermöglichen.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Kinder haben einen natürlichen Drang zur Bewegung. Expertinnen und Experten empfehlen für Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten Bewegung. Dabei gilt: Je jünger die Kinder sind, umso mehr Bewegung soll es sein. Schaut man sich jedoch nach Sportangeboten für die Jüngsten um, herrscht in vielen Stadtteilen ein Mangel oder es existiert ein Angebot, aber nur mit langen Wartelisten. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Wie viele Eltern-Kind-Turnen-Plätze gibt es aufgeschlüsselt nach Stadtteilen in Frankfurt, und wie kann die Stadt dafür sorgen, dass sich deren Anzahl erhöht und mehr Kindern ein Angebot gemacht werden kann?

Antwort des Magistrats

Es gibt kein zentrales städtisches System aus dem sich Zahlen ableiten lassen. Die Zahl der vorhandenen "Eltern-Kind-Turn-Plätze" kann insofern nicht benannt werden. Die Gruppen werden vielfach von den Vereinen angeboten. Sie beruhen auf ehrenamtlichem Engagement von sportbegeisterten Menschen, die ihre private Zeit einsetzen, um Bewegungsstunden für Kinder - und weitere Zielgruppen - auf die Beine zu stellen. Denn nicht nur die Bedarfe der Kleinkinder und Kinder, sondern auch der Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und alten Menschen sind bei den Vereinen im Fokus - und stehen einem begrenzten Reservoir an ehrenamtlicher Zeit, finanziellen Mitteln und Verfügbarkeit geeigneter Räume gegenüber.

Wie findet man die Angebote?

Der Sportvereinswegweiser der Stadt Frankfurt am Main auf Sportvereine | Stadt Frankfurt am Main zeigt die Vereine an, die in den verschiedenen Stadtteilen Sportarten für die unterschiedlichen Zielgruppen in ihrem Programm haben. Interessierte Eltern können so gezielt nach Angeboten für "Eltern-Kind-Turnen" in ihrem Stadtteil suchen. Weitere Vereine werden angezeigt, wenn als Sportart zum Beispiel "Kinderturnen" oder "Kleinkinderturnen" eingegeben wird. Die Sportart-bezeichnungen beruhen auf Selbstauskünften der Vereine, deshalb können sie voneinander abweichen und auch recht kreativ sein. Ein Verein nennt sein Kinderturnangebot zum Beispiel "Purzelturnen". Es lohnt sich, die Sportartenliste einmal durchzusehen, um zu ermessen, wie vielfältig die Turn- und Sportvereine unterwegs sind.

Eine weitere Möglichkeit, Vereinsangebote zu suchen, ist das Portal www.mainova-sport.de des Sportkreises Frankfurt, auf dem man ebenfalls nach dem Eltern-Kind-Turnen als Suchbegriff filtern kann.

Interessierte können sich dann direkt an die angezeigten Vereine wenden und die Teilnahmemöglichkeiten im persönlichen Kontakt klären, wenn sie sich dem Vereinssport anschließen möchten.

Die Stadt wertschätzt die Arbeit der Vereine und fördert sie im Rahmen ihrer finanziellen Mittel nach Kräften. Gerade der Kinder- und Jugendbereich ist ein Schwerpunkt. Die Vereinsförderung erfolgt über die Jugendpauschale, über Zuschüsse für den Einsatz von Übungsleiter:innen im Kinder- und Jugendbereich und durch die Bereitstellung, Erhaltung und Pflege von Sporträumen und Sportanlagen.

Vor allem Kooperationsprojekte von Sportvereinen mit Kindergärten haben sich hier bewährt und bringen regelmäßige Bewegung für die Kleinen, wenn auch nicht im Format des Eltern-Kind-Turnens.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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