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Die „Senioren Zeitschrift Frankfurt“ ist seit Jahren ein Erfolgsmodell. Auf gut strukturierte und verständliche Weise wi

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage zielt darauf ab, die Senioren Zeitschrift Frankfurt stärker an Menschen mit Einschränkungen zu richten und sie zu einer "Zeitschrift für Senior*innen und Inklusion" weiterzuentwickeln. Dies soll durch eine modernisierte Ansprache und Inhalte geschehen, um die Vielfalt der Leserschaft besser abzubilden.

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Thema Senioren verfolgen

Frage an den Magistrat

Die "Senioren Zeitschrift Frankfurt" ist seit Jahren ein Erfolgsmodell. Auf gut strukturierte und verständliche Weise wird die Leserschaft über aktuelle Themen der Stadt informiert. Inhalt und Umsetzung der Zeitschrift - Print, online les- und hörbar - richten sich zwar an ältere Frankfurter*innen, sind jedoch auch für andere Zielgruppen, besonders für Menschen mit Einschränkungen, durchaus von Belang. Ich frage den Magistrat: Wie steht der Magistrat dazu, die Zeitschrift - auch explizit in der Ansprache - deutlicher auch an diese Zielgruppe zu richten, sodass sie sich - sprachlich modernisiert - zu einer "Zeitschrift für Senior*innen und Inklusion" oder Ähnliches entwickeln könnte?

Antwort des Magistrats

Die Senioren Zeitschrift, SZ, der Stadt Frankfurt besteht seit 1974. Im Laufe der Jahre hat sie sich von einem reinen Informationsblatt für Veranstaltungen zu einem veritablen Magazin mit vielfältigem Themenspektrum für Frankfurter Senior:innen entwickelt. Seit dem Jahr 2003 ist die SZ als barrierefreie Internetseite abrufbar, seit 2010 gibt es sie im Internet zum Lesen und zum Hören: www.senioren-zeitschrift-frankfurt.de. Die gesamte Ausgabe wird hierfür von verschiedenen Sprecher:innen der Blindenstudienanstalt in Marburg, blista, eingelesen, sodass die Texte abwechslungsreich anzuhören sind. Die Sozialdezernentin spricht regelmäßig ihr Grußwort selbst auf. Außerdem kann man sich die Hör-CD auch als Abonnement für MP3-fähige Geräte nach Hause liefern lassen - zwölf Euro im Jahr.

Die Seniorenzeitschrift richtet sich an alle älterwerdenden Menschen der Stadt in ihrer Vielfalt und in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen. Darüber hinaus auch an Interessierte an den Themenstellungen rund um das Älterwerden.

Um der großen Bandbreite ihrer Leser:innenschaft Rechnung zu tragen, unterzieht sich die SZ bereits seit Herbst 2022 einem kontinuierlichem optischen und inhaltlichen Wandel; die Beiträge der SZ werden in eindeutiger gendergerechter Sprache verfasst. In den Prozess einbezogen sind der Seniorenbeirat und auch die Zielgruppe selbst.

Seit der Ausgabe 01 2023 finden bereits leichte Layoutanpassungen statt, die bis zum 50. Jubiläum im kommenden Jahr abgeschlossenen sein sollen. In dem Zuge wird auch die Weiterentwicklung der als Marke etablierten Seniorenzeitschrift geprüft. Erste sichtbare Eingriffe sind etwa die Neugestaltung des Kalenders - Ausgabe 02 2023 -, größere Fotos, längere Lesegeschichten und die Öffnung der Zeitschrift insgesamt hin zu weiteren Zielgruppen und Themen, die zuvor nicht so stark im Fokus waren - etwa ältere Migrant:innen, Menschen mit Behinderungen, LGBTQIA+ oder auch generationsübergreifende Inhalte. So soll die SZ perspektivisch sämtlichen Älterwerdenden der Stadt eine interessante und spannende Lektüre bieten und auch hier die Vielfalt Frankfurts abbilden. In Ihrem Grußwort für die Ausgabe 02 2023, die am 4. April erscheint, weist Sozialdezernentin Voitl die Leser:innen explizit auf diese Anpassungen hin.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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