Mit viel Getöse kündigte Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, FDP, im Sommer letzten Jahres die Etablierung eines „Hou
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant die Umgestaltung des Bethmannhofs als kreatives Zentrum für die Kreativwirtschaft. Ziel ist es, Leerstände zu reduzieren und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Die Investitionen in das Projekt belaufen sich auf insgesamt 51.300 Euro.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Mit viel Getöse kündigte Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, FDP, im Sommer letzten Jahres die Etablierung eines "House of Creativity and Innovation (HOCI)" in dem seit 2019 leerstehenden "Bethmannhof" in der Frankfurter Innenstadt an. Nach einer temporären Nutzung bis Ende 2022 solle das Gebäude "bedarfsgerecht für Unternehmen und Institutionen der Kreativwirtschaft hergerichtet werden", so Wüst vollmundig. Diese Pläne, das HOCI dort zu etablieren, sind jetzt mit einer anderweitigen Vermietung der Liegenschaft geplatzt.
Ich frage den Magistrat:
Wie viel Euro haben die Stadt Frankfurt und die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH in das Projekt "HOCI im Bethmannhof" investiert, inklusive der in diesem Rahmen durchgeführten Veranstaltungen?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt nimmt die Aufgabe des Leerstandmanagements im Rahmen der bereits vorgestellten Förderprogramme von Stadt, Land und Bund an. Für die zukunftsfähige Umgestaltung der Innenstadt stehen Mittel in Höhe von annähernd 35 Millionen Euro zur Verfügung, um unter anderem mehrere Standortgemeinschaften zu initiieren und zu begleiten. Dabei geht es darum, im Zusammenwirken der unterschiedlichen Innenstadtakteure den Einzelhandel, Gastronomie und kulturelle Nutzungen wie auch gemeinwohlorientierte Projekte zu unterstützen und zu fördern, Leerstände zu reduzieren und soweit möglich zu beseitigen, wie auch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern.
Für die Zwischennutzung des Bethmannhofes für die Frankfurter Kultur- und Kreativwirtschaft als Pilotprojekt und kreativwirtschaftliches Ideenlabor zur Entwicklung des Leerstandes wurden seitens der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 2022 finanzielle Mittel in Höhe von 51.300 Euro aufgebracht, davon waren 24.900 Euro rein städtische Mittel, die übrigen Mittel in Höhe von 26.400 Euro kamen von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Mit den Mitteln wurde der Leerstand bespielt und verschiedene Veranstaltungsformate unterschiedlicher Akteure der Kreativwirtschaft unterstützt.
Anfang des Jahres wurde bekannt, dass der Bethmannhof ab April bezogen und damit ein seit 2018 leerstehendes Gebäude an prominenter Stelle wieder genutzt werden wird. Aus Sicht des Magistrats der Stadt Frankfurt ist diese Entwicklung sehr zu begrüßen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.