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Auf Grundlage von § 161 Absatz 5 des Hessischen Schulgesetzes wird die Kostenübernahme für Schülertickets im ÖPNV auch f

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage betrifft die Ablehnung von Kostenübernahmen für Schülertickets im ÖPNV, wenn eine nähergelegene Schule verfügbar ist. Es wird um eine Aufschlüsselung der abgelehnten Anträge nach Schularten und den Stichtag für die Kapazitätsprüfung gebeten.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Frage an den Magistrat

Auf Grundlage von § 161 Absatz 5 des Hessischen Schulgesetzes wird die Kostenübernahme für Schülertickets im ÖPNV auch für Schüler abgelehnt, deren Schule weiter als drei Kilometer von ihrem Wohnort entfernt ist, wenn es eine nähergelegene Schule gibt, die den angestrebten Bildungsgang anbietet und über freie Kapazitäten verfügt. Zahlreiche Familien erhielten auf dieser Grundlage einen Ablehnungsbescheid auf ihren Antrag zur Fahrtkostenerstattung.

Ich frage den Magistrat:

Wie viele Kostenübernahmen wurden 2022/23, jeweils aufgeschlüsselt nach Hauptschulen, Realschulen, IGS, KGS und Gymnasien, abgelehnt und auf Basis welchen Stichtags traf die Stadt die Aussage, dass es an nähergelegenen Schulen freie Kapazitäten gibt?

Antwort des Magistrats

Nach § 161 HSchG dürfen die Fahrtkosten nicht erstattet werden, wenn eine nähergelegene Schule, die aufnahmefähig war, unter 3.000 Metern Fußweg zu erreichen wäre.

Jährlich werden alle weiterführenden Schulen in Frankfurt zu Schuljahresbeginn nach deren Aufnahmefähigkeit abgefragt. Dies teilen die Frankfurter Schulen in der Regel im Herbst dann mittels Formular mit - unterteilt nach Klassenstufen.

Diese Aussagen dienen unter anderem als Grundlage für das Bearbeiten der Anträge.

Im Schuljahr 2022/2023 wurden bisher insgesamt - Stand 27.3.2023 - 264 Anträge in Klassenstufe 5 mit der Begründung abgelehnt, dass eine nähergelegene Schule unter drei Kilometern zu erreichen sei.

Hauptschule0
Realschule56
IGS85
Gymnasium123

Sind Kinder durch das Staatliche Schulamt zugewiesen worden, so entfällt der Verweis auf eine nähergelegene Schule. Es wird die Wegestrecke auf www.geoportal.frankfurt.de berechnet. Ist diese über 3.000 Meter oder gefährlich im Sinne des Gesetzes, so entsteht der Anspruch auf Kostenübernahme nach § 161 HSchG. Als Nachweis wird bei Antragstellung der Zuweisungsbescheid vorgelegt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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