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Der Presse war zu entnehmen, dass Eltern in Nieder-Eschbach händeringend nach einem Hortplatz für ihre Kinder suchen. Ma

Vorlagentyp: F
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

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Frage vom 16.05.2014, F 1480 Der Presse war zu entnehmen, dass Eltern in Nieder-Eschbach händeringend nach einem Hortplatz für ihre Kinder suchen. Manche Eltern sollen sogar befürchten, dass sie ihren Job aufgrund der fehlenden Betreuungsplätze für ihre schulpflichtigen Kinder kündigen müssen. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Kann der Magistrat Auskunft darüber geben, wie viele Eltern in den jeweiligen Stadtteilen bisher noch keinen Hortplatz für ihre Kinder gefunden haben, und welche Möglichkeit sieht der Magistrat, den betroffenen Eltern zu helfen?

Antwort des Magistrats: Dem Magistrat ist die Situation vieler Eltern bei der Suche nach Betreuungsplätzen für ihre zukünftigen Schulkinder sehr bewusst. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten - und auch um die Bildungschancen für unsere Kinder zu erhöhen - baut die Stadt Frankfurt die Betreuung für Grundschulkinder seit Jahren aus. Die geschieht zu einem enormen Anteil aus kommunalen Mitteln und obwohl für Grundschulkinder kein Rechtsanspruch besteht. Über das kommunale Konzept der "Erweiterten Schulischen Betreuung, ESB" werden jährlich 600 zusätzliche Plätze ausgebaut. Zudem erhofft sich die Stadt über den avisierten 'Pakt für den Nachmittag' der Landesregierung einen noch zügigeren Ausbau der Nachmittagsbetreuung in den Grundschulen ab dem kommenden Schuljahr. Bedauerlicherweise kann die Zahl der Eltern, die für ihr Grundschulkind eine Betreuung suchen, derzeit nicht genau beziffert werden. Dies liegt zum einen an dem Anteil von Doppelbewerbungen in den Einrichtungen, zum anderen daran, dass über die Aufnahme sogenannter "Kann-Kinder" an den Schulen sehr kurzfristig entschieden wird. Die Stadt arbeitet derzeit an einem Bewerbungsverfahren, dass die Anmeldung für Eltern und die Vergabe der Plätze erheblich vereinfacht und beschleunigt. Frankfurt hat eine vielfältige Trägerlandschaft im Betreuungsbereich und die vorhandenen Betreuungsplätze werden von den jeweiligen Einrichtungen selbst vergeben. Erfahrungsgemäß werden vor den Sommerferien und teilweise noch zu Beginn des nächsten Schuljahrs Plätze frei, die an diejenigen Familien vergeben werden, die auf den Wartelisten der Einrichtungen vermerkt sind. Den Eltern ist daher zu empfehlen, ihre Kinder in allen Betreuungseinrichtungen des jeweiligen Stadtteils und in der Nachmittagsbetreuung der zukünftigen Schule anzumelden. Hilfe bei der Platzsuche können die Eltern durch die Infobörse Kindertageseinrichtungen im Stadtschulamt erhalten. Diese ist Montag und Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr und Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr im Stadtschulamt, Seehofstr. 41, 60594 Frankfurt am Main; Tel. 069-21236564, oder per Mail: infoboerse.kitas@stadt-frankfurt.de erreichbar. Zum Stadtteil Nieder-Eschbach: Die Michael-Grzimek-Schule hat aktuell 65 ESB-Plätze und damit einen Versorgungsgrad von 59 Prozent. Dieser Versorgungsgrad liegt jetzt schon höher als der stadtweite von circa 55 Prozent. Weitere Plätze sind in Planung. Die Michael-Grzimek-Schule wurde 2013 aufgefordert sich für das Profil 1 des Ganztagsprogramms des Landes - mindestens dreimal die Woche bis 14:30 Uhr - zu bewerben. Aufgrund des Weggangs der Schulleiterin hatte die Schule jedoch die Aussetzung des Bewerbungsverfahrens beantragt. Die Stadt ist sehr daran interessiert und wirbt darum, dass die Michael-Grzimek-Schule im nächsten Bewerbungsverfahren für das Landesprogramm berücksichtigt werden kann. Antragstellende Person(en): Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. Mai 2014 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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