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Die Mieter der Wohnungen in der Ludwig-Landmann-Straße 10 - 80 bekamen in der letzten Januarwoche einen unangenehmen Bri

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Die Mieter der Ludwig-Landmann-Straße wurden unangemessen aufgefordert, ihre Keller zu räumen, was zu hohen Kosten führen könnte. Der Magistrat wird gefragt, warum diese Maßnahme nicht rechtzeitig angekündigt wurde, insbesondere da viele Mieter älter und gebrechlich sind.

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Frage an den Magistrat

Die Mieter der Wohnungen in der Ludwig-Landmann-Straße 10 - 80 bekamen in der letzten Januarwoche einen unangenehmen Brief von einer von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding beauftragten Baufirma. Die gesamte Häuserzeile ist seit Monaten eine Dauerbaustelle. Nun wurden die Anwohner unvorbereitet aufgefordert, bis zum 5. Februar ihre Keller gänzlich leerzuräumen. Anderenfalls entstünden sogenannte Behinderungskosten in Höhe von 800 Euro für jeden Mieter.

Ich frage den Magistrat:

Wie kann es sein, dass eine solche Maßnahme nicht rechtzeitig angekündigt wurde, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in diesen Wohnungen vornehmlich ältere und zum Teil auch gebrechliche Personen wohnen?

Antwort des Magistrats

Die ABG Frankfurt Holding GmbH, ABG, saniert seit 2022 bis voraussichtlich 2024 die Häuserzeilen Ludwig-Landmann-Straße 2-80. Nach Auskunft der ABG hat sie zu Beginn der einzelnen Bauabschnitte die Mieter umfassend über die anstehenden Instandsetzungen und Modernisierungsmaßnahmen schriftlich und rechtzeitig, mit einem Vorlauf von mindestens drei Monaten, informiert.

Die beauftrage Firma kündigt nun die tatsächlichen Bauzeiten, zur Vorbereitung der baulichen Umsetzungen, nochmals mittels einer Mieterinfo an. Bei Bedarf unterstützt die ABG die Mieter bei eventuell notwendigen Umräumarbeiten.

Nach Auskunft der ABG hat die beauftragte Firma eigenmächtig ein Informationsschreiben mit der benannten Behinderungspauschale, ohne Abstimmung mit der ABG, aufgesetzt. Die ABG hat umgehend reagiert und um eine Korrektur gebeten. Selbstverständlich wird die Behinderungspauschale nicht anfallen und an die Mieter weitergegeben.

Die eingesetzte Bauleitung der ABG Frankfurt Holding GmbH ist den Mietern benannt worden und steht bei Fragestellungen und Organisationen zur Verfügung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 23. Februar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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