Mit dem städtischen Corona-Aktionsplan sollen Projekte und Maßnahmen finanziert werden, die die Auswirkungen der Coronap
Zusammenfassung
Der Corona-Aktionsplan der Stadt Frankfurt hat erfolgreich Projekte zur Abmilderung der Coronafolgen umgesetzt. Die Mittel sind erschöpft, und es wird gefragt, ob eine Folgefinanzierung geplant ist.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Mit dem städtischen Corona-Aktionsplan sollen Projekte und Maßnahmen finanziert werden, die die Auswirkungen der Coronapandemie für die Menschen in Frankfurt abmildern. Laut städtischer Homepage ist die Umsetzungsphase inzwischen abgeschlossen und die Mittel erschöpft.
Ich frage den Magistrat:
Wird es eine Folgefinanzierung des Aktionsplans Corona geben, oder handelte es sich hierbei um eine einmalige Sache?
Antwort des Magistrats
Im Mai letzten Jahres hatte die Stadtverordnetenversammlung der Umsetzung des so dringend benötigten Programmes zur Abmilderung der Coronafolgen zugestimmt. Der Erfolg des Corona-Aktionsplans, an dessen Erarbeitung 23 Ämter mitgewirkt haben, ist schon jetzt beachtlich. Die Umsetzungsphase ist inzwischen abgeschlossen. Eine ämterübergreifende Auswahlkommission wurde gebildet, in der auch Vertreter:innen des Jugendhilfeausschusses mitgearbeitet haben. Viele engagierte Menschen unterschiedlicher Träger; Vereine und Initiativen haben schließlich Angebote angepasst oder erarbeitet und fast 170 Anträge gestellt. Die Bandbreite der Angebote ist vielfältig und reicht von digitalen Angeboten für geflüchtete und wohnungslose Menschen, diversen Kulturangeboten in sozialen Einrichtungen, Bewegungs- und Ernährungsangeboten bis hin zu Familien- und Ferienfreizeiten.
Der Dank gilt allen, die sich beworben haben und damit für die Bürger:innen dieser Stadt und somit insgesamt für unsere gesamte Stadtgesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten und dies in ihrer täglichen Arbeit weiterhin tun. Der Dank gilt auch den Mitgliedern der Auswahlkommission, die sich zum fachlichen Austausch und zur Beratung zusammengefunden haben. Insgesamt wurde mit unterschiedlichen fachlichen Expertisen über 167 eingegangene Anträge entschieden. Die Mehrzahl, nämlich 139 dieser Anträge wurden abschließend positiv beschieden. Alle Antragstellenden werden in Kürze informiert, damit alle Angebote schnell und unbürokratisch umgesetzt werden können.
Die verfügbaren Mittel von circa vier Millionen Euro sind ausgeschöpft und die Angebote entfalten bereits ihre Wirkung. Es gibt inzwischen Berichte und gute Erfahrungen auch aus dem Projekt Culture Lab. Das Projekt, das ebenfalls Teil des Aktionsplanes ist, gestaltet mit Künstler:innen verschiedene kulturelle Angebote in sozialen Einrichtungen der Stadt. Deshalb auch ein ganz besonderer Dank an die Crespo Foundation, die das Projekt mit einer Million Euro unterstützt und gemeinsam mit dem Jugend- und Sozialamt durchführt, darüber hinaus wird das Projekt von der Technischen Universität Dortmund wissenschaftlich begleitet. Eine Übersicht aller Projekte aus dem Aktionsplan Corona findet sich demnächst auf der Website Frankfurt.de, www.frankfurt.de/themen/soziales-und-gesellschaft/frankfurt-als-soziale-stadt/co rona-aktionsplan zu finden sein.
Die Erfahrung mit dieser hervorragenden ämterübergreifenden Zusammenarbeit ist zukunftsweisend. Im Fall des Aktionsplanes Corona gibt es eine gemeinsame Willenserklärung, eine gemeinsame Haltung: von den Menschen aus zu denken und so schnell, unbürokratisch und gezielt Hilfe anzubieten. Damit ist das Projekt ein wichtiges Vorbild für die Herangehensweise an andere große Themen unserer Zeit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Februar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.