Eine repräsentative Befragung von Schulleitungen hat ergeben, dass sich deutschlandweit momentan circa ein Drittel der K
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf den Lernverzug von Kindern in Frankfurt und den Bedarf an Fördermitteln zur Aufarbeitung der Coronarückstände. Es wird erwartet, dass durch die Bereitstellung von Mitteln die Lernrückstände der Schüler*innen verringert werden können.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Eine repräsentative Befragung von Schulleitungen hat ergeben, dass sich deutschlandweit momentan circa ein Drittel der Kinder im Lernverzug befinden. 70 Prozent der Schulleitungen sehen weiteren Bedarf an Fördermitteln, um den Coronarückstand aufzuholen.
Darum frage ich den Magistrat:
Wie sieht die aktuelle Situation in Frankfurt aus, und können benötigte Fördermittel für Schulen zum Abruf zur Verfügung gestellt werden, um den Coronarückstand von Schulkindern wieder aufzuarbeiten?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat vermutet, dass das aktuelle Deutsche Schulbarometer im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung gemeint sein könnte. In diesem Zusammenhang wurden im November 2022 Daten zum Thema "Aktuelle Herausforderungen der Schulen aus Sicht der Schulleitung" erhoben. Bundesweit umfasste sie eine repräsentative Stichprobe von 1.055 Schulleitungen aller Schulformen.
Ein Ergebnis war, dass die befragten Schulleitungen schätzen, dass rund 35 Prozent der Schüler*innen drei Jahre nach der Coronapandemie deutliche Lernrückstände haben, vgl. Umfrage Schulleitungen: Deutsches Schulbarometer - Personalnot stellt Schulen vor immer größere Herausforderungen - Das Deutsche Schulportal - deutsches-schulportal.de. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Korrelation von Bildungserfolg und sozialer Herkunft nach wie vor nicht ausreichend aufgebrochen werden konnte. Strukturelle Benachteiligungsmechanismen wurden dementsprechend durch die Coronapandemie verstärkt.
Es wurden bereits Fördermittel zur Verfügung gestellt.
Zum einen hat das Land Hessen für die Schuljahre 2021/2022 und 2022/2023 das Programm Löwenstark initiiert. Die Frankfurter Schulen können zugunsten zur Kompensation von coronabedingten Lernrückständen Mittel abrufen.
Zum anderen setzen wir als Kommune gemeinsam mit Kooperationspartner*innen das Programm "Frankfurt Zaubert" für Schulen und Kitas um.
Das umfassende Maßnahmenpaket ist bereits Anfang 2021 aus den Frankfurter Fachforen zu den Auswirkungen von Corona auf den Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen entstanden. Grundlage sind unter anderem Ergebnisse der "JuCo- und KiCo" - Studien, Erfahrungen von Kindern, Eltern und jungen Menschen während der Coronapandemie, Universität Hildesheim, 2022 ff. Träger von Ganztags- und Jugendhilfeangeboten sowie Kita-Träger können Fördermittel niedrigschwellig beantragen, und zwar für Kinder wie auch für Fachkräfte. Bei diesem Programm geht es insbesondere auch um Entlastung für die Kinder und Jugendlichen beziehungsweise um Angebote zu ermöglichen, die in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind, zum Beispiel kulturelle Bildung, Umweltbildung, Begegnungen und Gemeinschaft, Spaß, Spiel.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.