In der Antwort von Stadtrat Josef auf die Frage Nr. 1295 der letzten Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 15.1
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, die verstärkten Bemühungen um neue Baulandausweisungen mit dem Ziel einer geringen Versiegelung in Einklang zu bringen. Es wird erwartet, dass durch Innenentwicklung und Nachverdichtung bestehende Flächen besser genutzt werden, um neue Wohnräume zu schaffen.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
In der Antwort von Stadtrat Josef auf die Frage Nr. 1295 der letzten Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung am 15.12.2022, welche die aktuelle Lage des Frankfurter Wohnungsmarkts thematisiert, lautet der letzte Satz: "Letztendlich arbeitet der Magistrat auch verstärkt daran, neue Baulandausweisungen und Innenentwicklungsprojekte zu schaffen."
Ich frage den Magistrat:
Wie lässt sich dieses verstärkte Bemühen um neue Baulandausweisungen mit dem Ziel einer möglichst geringen Versiegelung vereinbaren?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat richtet die Vorbereitung und Entwicklung neuer Bauflächen für den Wohnungsbau an den Potenzialen des Wohnbaulandentwicklungsprogramms und den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISTEK 2030+ aus. Drei Viertel aller Flächenpotenziale werden auf dem Weg der Innenentwicklung gesichert, wobei ganz überwiegend bereits baulich genutzte und damit versiegelte Flächen herangezogen werden.
Zudem betreibt der Magistrat ein aktives Nachverdichtungsmanagement für die zusammenhängenden Wohnsiedlungsbereiche der Stadt und hat hierzu eine separate Koordination im Stadtplanungsamt eingerichtet. Die dabei zur Anwendung kommenden Grundsätze beinhalten einen Fokus auf Gebäudeaufstockungen und Neubauten nur auf bisher versiegelten Flächen wie Müllsammelplätzen oder Pkw-Stellplätzen.
Städtebauliche Konzepte und Bebauungsplanentwürfe folgen stets dem Ziel, möglichst wenige Flächen über die jeweils für die Gebäude erforderlichen Grundflächen hinaus zu versiegeln. Dies betrifft Wege- und Feuerwehraufstellflächen sowie Flächen für Stellplatzanlagen. Zudem werden regelmäßig Festsetzungen bezüglich Baumpflanzungen, Begrünung und Verschattung vorgesehen.
Bei der Konversion von ehemals industriell oder gewerblich genutzten Arealen werden auch Flächen entsiegelt, die zuvor versiegelt waren. So entsteht zum Beispiel im Schönhofviertel auf einer zuvor versiegelten Fläche ein neuer Park. In diesem neuen Quartier werden rund 500 neue Bäume gepflanzt. Durch Neu- und Nachpflanzungen besteht die Möglichkeit, den Bäumen bessere Entwicklungsperspektiven zu geben, als dies zuvor der Fall war.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.