Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Bei vielen Straßenneubauten beziehungsweise -sanierungen, wie jetzt bei der Erschließung des Gewerbegebiets Praunheim, w

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Fahrradfahren verfolgen

Inhalt

Frage vom 28.03.2014, F 1378 Bei vielen Straßenneubauten beziehungsweise -sanierungen, wie jetzt bei der Erschließung des Gewerbegebiets Praunheim, wird der Radverkehr auf der Straße geführt.

Ich frage den Magistrat: Welche Auswirkungen haben die Radfahrspuren in Hinblick auf die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer?

Antwort des Magistrats: Die Sicherheit für alle am Straßenverkehr teilnehmenden Menschen, egal wie sie unterwegs sind, hat für den Magistrat eine hohe Priorität. Vor diesem Hintergrund ist Sehen und gesehen werden bei der Führung des Radverkehrs eines der wesentlichsten Merkmale. So werden bei bestimmten Randbedingungen, wie Geschwindigkeiten über 30 Kilometer pro Stunde oder ungünstigen örtlichen Bedingungen Radspuren auf der Fahrbahn - je nach Ausführung als Schutz oder Radfahrstreifen bezeichnet - markiert. Diese Radspuren zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus, dass Radfahrende auf der Fahrbahn von Autofahrenden besser gesehen werden und damit eine der häufigsten Unfallursachen, nämlich Abbiegefehler von Autofahrenden, durch die besseren Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmenden so gut wie nicht mehr vorkommt. Gerade in Gewerbegebieten, in denen häufiger Schwerlastverkehr unterwegs ist und selten Durchgangsverkehr stattfindet, wären Radlerinnen und Radler auf Radwegen an Grundstückszufahrten und Einmündungen potentiell stark gefährdet, da aus dem Führerhaus die Sicht auf parallel fahrende Radwegnutzerinnen und Nutzer massiv eingeschränkt ist. Ein Problem, das mitunter durch parkende Fahrzeuge noch vergrößert wird. Bei Geschwindigkeiten bis zu 30 Kilometer pro Stunde - also in den Wohngebieten unserer Stadt - wird der Radverkehr grundsätzlich als Mischverkehr ohne eigene Markierung auf der Fahrbahn geführt. Die Verbesserung der Sichtbarkeit und die eintretende Geschwindigkeitsreduzierung bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern sorgt auch hier für einen wesentlichen Beitrag zur Unfallreduzierung und damit für ein Mehr an Verkehrssicherheit. Antragstellende Person(en): Stadtv. Bernhard Maier

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 28. März 2014 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung