Um den Rückgang der Bestattungszahlen auf Frankfurter Friedhöfen zumindest zu bremsen und damit auch die Friedhofsgebühr
Zusammenfassung
Um den Rückgang der Bestattungszahlen auf Frankfurter Friedhöfen zu bremsen, wird vorgeschlagen, attraktive Bestattungsformen wie Urneneinzelgräber anzubieten. Dies soll die Friedhofsgebühren stabilisieren und die Nachfrage nach Bestattungen erhöhen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Um den Rückgang der Bestattungszahlen auf Frankfurter Friedhöfen zumindest zu bremsen und damit auch die Friedhofsgebühren zu stabilisieren, ist es notwendig, attraktive Bestattungsformen anzubieten. In anderen Kommunen wird das Urneneinzelgrab stark nachgefragt, da es eine individuelle Grabgestaltung und Pflege erlaubt, aber dennoch aufgrund der geringen Größe keinen hohen Pflegeaufwand erfordert.
Ich frage den Magistrat:
Auf welchen Frankfurter Friedhöfen wird eine Bestattung in Urneneinzelgräbern - Reihengrabstätte oder Wahlgrabstätte - angeboten, und wie hoch ist die Nachfrage nach dieser Bestattungsform?
Antwort des Magistrats
Auf allen 36 in Belegung befindlichen kommunalen Friedhöfen in Frankfurt am Main werden Urnenreihen- und Urnenwahlgrabstätten angeboten.
In Frankfurt werden Erdbestattungen vermehrt weniger nachgefragt als Urnenbestattungen. Im Jahr 2021 wurden 3.725 der insgesamt 5.124 Beisetzungen in einer Urne durchgeführt. Der Anteil der Urnenbestattungen betrug damit rund 73 Prozent.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.