Neben den aktuellen Krisen machen vor allem immer schärfere Vorgaben für Um- und Neubau von Wohnungen den Vermietern Sor
Zusammenfassung
Im Koalitionsvertrag wurde ein Runder Tisch zur Überarbeitung der baurechtlichen Vorgaben angekündigt, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Der Magistrat plant, die Akteure des Wohnungsmarktes im März 2023 einzuladen, um die Herausforderungen und Lösungen zu erörtern.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Neben den aktuellen Krisen machen vor allem immer schärfere Vorgaben für Um- und Neubau von Wohnungen den Vermietern Sorgen. Die Konsequenz: Viele private Vermieter wollen nicht weiter in Frankfurt investieren. Es drohen in den nächsten Jahren noch erheblich weniger Wohnungen zu entstehen. Unter anderem mit dem Ziel, die baurechtlichen Vorgaben zu überarbeiten, um die Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum und energetischen Sanierungen zu ermöglichen, wurde im Koalitionsvertrag ein Runder Tisch mit den Akteuren des Wohnungsmarktes angekündigt. Ich frage den Magistrat: Wann wird der Runde Tisch endlich einberufen, und wie werden private Vermieter darüber hinaus bei Problemen mit Bauvorhaben oder Fördergeld-Fragen unterstützt?
Antwort des Magistrats
Das Planungsdezernat lädt die Akteur*innen des Frankfurter Wohnungsmarktes im März 2023 zum Runden Tisch ein. Zur Vorbereitung des Runden Tischs hat das Planungsdezernat seit Mitte 2022 in bilateralen Gesprächen mit Akteur*innen aus der Wohnungswirtschaft und weiteren Expert*innen die aktuelle Situation des Wohnungsmarkts erörtert. Dabei wurde deutlich, dass Frankfurt weiterhin ein attraktiver Investitionsstandort ist, obwohl die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig sind. Die gestiegenen Finanzierungskosten, unsichere Lieferketten und gestiegene Energiekosten wurden von den Gesprächspartner*innen als Hauptherausforderungen benannt. Vorteilhaft ist, dass in Frankfurt durch das vorausschauende Handeln des Magistrats an vielen Stellen in unserer Stadt baureifes Land zur Verfügung steht. So konnten in den letzten Monaten zahlreiche Projekte begonnen beziehungsweise fortgesetzt werden, zum Beispiel FOUR, Sandelmühle, Rebstock, Schönhofviertel, Franky.
Vermieter*innen können sich bei Fragen zu Bauvorhaben oder mit Fördergeld-Fragen an die Bauaufsicht und das Stadtplanungsamt wenden. Das Stadtplanungsamt berät auch zu Themen der Wohnungsbauförderung und Modernisierung. Darüber hinaus unterstützt die Wohnungsbauförderstelle als Kontingentsträger die Investoren/Antragsteller auch gegenüber dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.
Es stehen in Frankfurt verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, um neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und bestehenden Wohnraum zu modernisieren.
Der Magistrat hat die Mittel für den geförderten Wohnungsbau aufgrund der sehr hohen Nachfrage für 2023 verdoppelt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.