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Jedes Jahr steigen die Studentenzahlen in Frankfurt. Diese benötigen eine bezahlbare Unterkunft. Es werden vier neue Woh

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Frage vom 14.06.2018, F 1347 Jedes Jahr steigen die Studentenzahlen in Frankfurt. Diese benötigen eine bezahlbare Unterkunft. Es werden vier neue Wohnheime errichtet, aber jetzt schon stehen mehr als 2.300 Studenten auf der Warteliste für einen Wohnheimplatz.

Ich frage den Magistrat: Wie viele öffentlich geförderte Studentenwohnungen werden in der Zukunft gebaut werden, um dem Zuwachs nicht mehr hinterherbauen zu müssen?

Antwort des Magistrats: In der Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz zu den Studienanfängerzahlen bis 2025 wird ab 2019 für Hessen mit einem leichten Rückgang der Studierendenanfänger gerechnet. Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass die Faktoren, die im Wesentlichen für den Anstieg der letzten Jahre verantwortlich waren, Ihre Gültigkeit behalten. Die höheren Zahlen resultieren aus den vier Faktoren: 1. einer gestiegenen Beteiligung in schulischen - allgemein bildenden und beruflichen - Bildungsgängen, die zur Hochschulreife führen, s. KMK-Dokumentation Nr. 200, 2. einem Anstieg der Zahl der Studienanfänger, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben - Ausländer und Deutsche, 3. einer noch einmal gestiegenen Studierneigung sowie 4. einer höheren Anzahl beruflich Qualifizierter, die ein Studium aufgenommen haben. Auch wenn die Zahlen hessenweit etwas zurückgehen werden, bedeutet es sicherlich nicht gleichzeitig, dass damit eine Entspannung bei der Wohnungssuche der Frankfurter Studierenden einhergehen wird. Bei mehr als 60.000 Studierenden in Frankfurt sind erhebliche Anstrengungen erforderlich, um die Studierenden bei ihrer Suche nach bezahlbarem Wohnraum zu unterstützen und dafür unter anderem Wohnplätze bereitzustellen. Darüber ist sich der Magistrat bewusst. Aus diesem Grund hat die Stadt vor einigen Jahren ein eigenes kommunales Förderprogramm, neben dem Landesförderprogramm für Studierende, aufgelegt. Durch die Inanspruchnahme dieses Programmes wird sichergestellt, dass für die Studierenden bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. So ist der Neubau am sportwissenschaftlichen Campus der Goethe-Universität ein Projekt des Studentenwerks Frankfurt, bei dem statt der ursprünglich 180, nun nach einer Weiterentwicklung der Planung knapp 300 neue Wohnheimplätze geschaffen werden. Die Grundsteinlegung ist vor Kurzem erfolgt. Gemeinsam mit dem Land Hessen und der Goethe-Universität hat der Magistrat dieses Wohnprojekt auf den Weg gebracht. Projekte, die sich in Planung befinden: Projektbezeichnung Bauherr Wohnheimplätze

Max-von-Laue-Str. 14 Studentenwerk Frankfurt 95 Unterweg 12-16 Gesamtverband der Kath. Kirchengemeinden in Frankfurt/M. 56 Ben-Gurion-Ring ehem. SEB-Gelände GWH Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen 105 Friedrich-Dessauer-Haus Modern. Häuser A-F + Nachverdichtung Haus C-D Bauverein Kath. Studentenheime e.V. 30 Rohmerplatz 15 KEG Konversions- Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH 121 Ruth-Moufang-Str / Riedbergallee Studentenwerk Frankfurt am Main 350 Innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre entstehen so, inklusive des Neubaus am sportwissenschaftlichen Campus, circa 1.100 neue Wohnheimplätze in Frankfurt am Main. Darüber hinaus wird auch die ABG Frankfurt Holding bezahlbare Studierendenapartments, zum Beispiel in der Platensiedlung, anbieten. Antragstellende Person(en): Stadtv. Oliver Wurtz

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. Juni 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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