In den vergangenen Monaten sind verschiedene Maßnahmen zur Vergrämung von Nilgänsen vorgenommen worden. So wurde im Bren
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Frage vom 14.06.2018, F 1341 In den vergangenen Monaten sind verschiedene Maßnahmen zur Vergrämung von Nilgänsen vorgenommen worden. So wurde im Brentanobad ein J äger zur Vergrämung der Tiere eingesetzt, und im Ostpark sollte ein Zaun die Gänse von der Liegewiese der Parkbesucher fernhalten. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Wie haben sich die jeweiligen Maßnahmen bewährt, und welche weiteren Maßnahmen sind geplant, um die durch die Nilgänse verursachten Verschmutzungen in Frankfurt Park- und Schwimmanlagen zu reduzieren?
Antwort des Magistrats: Die Frankfurter Bäder haben in den vergangenen Jahren in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten mit unterschiedlichen Vergrämungsmaßnahmen versucht, die Gänse zunächst schonend aus dem Freibad zu vertreiben. Leider ohne Erfolg. In letzter Konsequenz wurden nach Ende der Freibadsaison 2017 Jagdmaßnahmen im Brentanobad unternommen, um den Gänsen die Lernerfahrung von "echter" Gefahr zu vermitteln, sodass sie sich gezwungen fühlen, aus dem Freibad dauerhaft zu flüchten und ungefährliche Gebiete aufzusuchen. Im September 2017 wurden sechs Gänse erlegt. Aktuell liegt die Zahl der Nilgänse bei acht Exemplaren - zwei Erwachsene und sechs Jungtiere. Auch diese im Vergleich zum Vorjahr geringe Anzahl von Gänsen bedeutet eine erhebliche Steigerung des täglichen Reinigungsaufwands, da der anfallende Kot, vornehmlich im Bereich des Beckenumgangs, stets vor dem öffentlichen Betrieb und bei Bedarf während der Öffnung des Bades entfernt werden muss. Weiterhin führt die Jagdschule Frankfurt Wildtiermanagement regelmäßig Vergrämungen mit einem ausgebildeten Jagdhund durch, welche allerdings kaum die erhoffte Wirkung zeigen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr kann beobachtet werden, dass die Gänse seit den erfolgten Abschüssen im September vor allem gegenüber Trägern der türkisfarbenen Dienstkleidung der BBF scheuer geworden sind. Die BäderBetriebe Frankfurt sind erneut an die Untere Jagdbehörde mit der Bitte um Anordnung des Abschusses von Nilgänsen unabhängig von der Schonzeit gemäß § 27 Bundesjagdgesetz herangetreten. Diese wird voraussichtlich die Obere Jagdbehörde beim RP Kassel konsultieren. Ebenfalls erfolgt aktuell eine Prüfung, ob ggfls. eine Umsiedlung der Gänse erfolgen kann. Alle genannten Maßnahmen unterliegen aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen starken Beschränkungen. Ob und inwieweit sich die Errichtung des Zaunes im Ostpark als Maßnahme zur Vergrämung der Wildgänse von der großen Wiese bewährt, wird derzeit noch im Rahmen eines Monitorings durch die Vogelschutzwarte untersucht. Seit März 2018 beobachtet und dokumentiert ein Vertreter der Vogelschutzwarte das Verhalten der Wildgänse im Ostpark. Mit belastbaren Ergebnissen ist hier frühestens Anfang September 2018 zu rechnen. Über weitere mögliche Vergrämungsmaßnahmen in Grünanlagen wird dann nach der Auswertung dieses Monitorings beraten. Antragstellende Person(en): Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. Juni 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.