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Im Oktober 2021 soll das Pilotprojekt für Rufbusse, On-Demand-Shuttle, in vier Stadtteilen des Frankfurter Nordens start

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Im Oktober 2021 startet ein Pilotprojekt für Rufbusse in vier Stadtteilen des Frankfurter Nordens. Die Busse sollen zwischen 05:00 Uhr und 01:00 Uhr verkehren, jedoch wird die Fahrzeugflotte auf drei Fahrzeuge reduziert. Ziel ist es, trotz finanzieller Herausforderungen ein zusätzliches ÖPNV-Angebot zu schaffen.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

Im Oktober 2021 soll das Pilotprojekt für Rufbusse, On-Demand-Shuttle, in vier Stadtteilen des Frankfurter Nordens starten. Nun wurden die Rahmenbedingungen vorgestellt. Dabei sollen die Busse lediglich zwischen 05:00 Uhr am Morgen und 01:00 Uhr in der Nacht verkehren. Die eigentlich sinnvolle Ergänzung des ÖPNV wird damit vertan, denn die bislang verkehrenden Bus- und U-Bahn-Linien fahren länger. Hinzu kommt, dass erst einmal nur drei Fahrzeuge eingesetzt werden sollen. Ich frage den Magistrat: Wieso tut der Magistrat alles dafür, dass dieses Pilotprojekt kleingehalten wird, und weshalb torpediert der Magistrat bewusst die sinnvolle Ergänzung des ÖPNV mit innovativen Konzepten für die Stadtteile am Stadtrand?

Antwort des Magistrats

Bei der Konzepterstellung des On-Demand-Angebots wurden mittels eines entsprechenden Simulationstools unterschiedliche Varianten mit verschiedenen Parametern wie Bedienzeiten, Bediengebiet, Wartezeiten, Flottengröße et cetera geprüft. Eine Ausweitung der Bedienzeiten über das nun festgelegte Angebot - 05:00 Uhr bis 01:00 Uhr - hinaus, hätte zu unverhältnismäßig höheren Kosten für einen nur sehr geringen zusätzlichen verkehrlichen Nutzen geführt. Die Entscheidung gegen längere Bedienzeiten musste auch vor dem Hintergrund der begrenzten finanziellen Mittel für das Pilotprojekt getroffen werden. Zwar wird das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert, jedoch ist der Erhalt der Fördermittel an die Bereitstellung von Komplementärmitteln durch die Stadt Frankfurt geknüpft. Mit steigender Summe der abgerufenen Mittel aus der Förderung steigt gleichzeitig auch die finanzielle Belastung für die Stadt Frankfurt. Im Zuge der geringeren Einnahmen der Stadt durch die Covid-19-Pandemie mussten verschiedene Einsparungen vorgenommen werden. Dabei stand das Ziel im Vordergrund, das bereits bestehende ÖPNV-Angebot weiter aufrecht zu erhalten. Das On-Demand-Angebot hingegen stellt zunächst nur eine Ergänzung des regulären ÖPNV dar. Aus diesem Grund war für die Umsetzung des Pilotprojekts sowohl die Reduzierung der Fahrzeugflotte auf drei Fahrzeuge als auch die Verkleinerung des Bediengebiets nötig. Durch die ergriffenen Maßnahmen kann trotz der finanziellen Herausforderungen ab Herbst 2021 ein zusätzliches ÖPNV-Angebot in Form des On-Demand-Shuttles "Knut" den ÖPNV in Harheim, Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Bonames ergänzen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. Juli 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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