Der Niddauferweg zwischen Ginnheim und dem Alten Flugplatz Bonames ist stellenweise in sehr schlechtem Zustand. Bei Rege
Zusammenfassung
Der Niddauferweg zwischen Ginnheim und dem Alten Flugplatz Bonames ist in schlechtem Zustand, was die Nutzung für Fußgänger und Fahrradfahrer erschwert. Es wird vorgeschlagen, den Weg mit einer umweltgerechten und regenwettertauglichen Oberflächenbefestigung zu versehen, um die Naherholungsfunktion zu gewährleisten.
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Thema Fahrradfahren verfolgenFrage an den Magistrat
Der Niddauferweg zwischen Ginnheim und dem Alten Flugplatz Bonames ist stellenweise in sehr schlechtem Zustand. Bei Regenwetter bilden sich auf Abschnitten mit Kiesbelag Pfützen und schlammige Stellen, die die Nutzung des Weges für Fußgänger und Fahrradfahrer erschweren und zu einer schmutzigen Sache machen. Dies führt auch dazu, dass bei entsprechendem Wetter der Weg gemieden wird. Damit werden der Weg und die Niddalandschaft ihrer Naherholungsfunktion nicht mehr gerecht. An anderen Stellen wurde der Weg in der Vergangenheit mit offenporigem, hellem Asphalt umwelt- und tiergerecht befestigt.
Ich frage den Magistrat:
Wann wird der genannte Abschnitt mit einer umweltgerechten und regenwettertauglichen Oberflächenbefestigung versehen?
Antwort des Magistrats
Die Nidda liegt im Landschaftsschutzgebiet, Grüngürtel, daher müssen alle baulichen Maßnahmen von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt werden. Generell wurde zu den Niddauferwegen zwischen der Stadtentwässerung und der Unteren Naturschutzbehörde die Regelung getroffen, dass es im Regelfall auf der einen Seite der Nidda einen gut befahrbaren, nach Möglichkeit asphaltierten Weg geben sollte, auf der anderen Seite sollte der Weg eher naturbelassen sein.
Es ist vorgesehen, für die Sanierung beziehungsweise Erneuerung des Niddauferwege zwischen Ginnheim/Eschersheim und dem Alten Flugplatz Bonames auf der "Asphaltseite" einen hellen Dränasphalt mit einer Stärke von 40 bis 50 Zentimetern und guter belastbarer Tragschicht einzubauen. Dies ist jedoch dort nicht möglich, wo Bäume am Weg stehen, die durch das Asphaltieren geschädigt werden könnten. Es muss daher von Fall zu Fall mit der Naturschutzbehörde abgestimmt werden, wie verfahren werden soll. Hierzu muss ein Baumgutachter hinzugezogen werden, der die Wurzeln der etwa zwanzig besonders kritischen Bäume in Augenschein nimmt. Dazu müssen am Wegrand Schürfe gegraben werden. Es ist vorgesehen, im kommendem Jahr mit der Planung für den Ausbau zu beginnen. Die Umsetzung wird nicht vor Ende nächsten Jahres beginnen können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.