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Der Hafenpark an der EZB ist ein großer Erfolg bei Jugendlichen und Sportbegeisterten der ganzen Stadt. Sport verbindet,

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, die Sport- und Freizeitangebote für Bürger*innen zu erweitern, um eine breitere Teilhabe an Sport und Bewegung zu ermöglichen. Dies geschieht durch die Aktivierung und Schaffung neuer Sportanlagen in verschiedenen Stadtteilen. Ziel ist es, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und den Zugang zu Sportangeboten zu verbessern.

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Frage an den Magistrat

Der Hafenpark an der EZB ist ein großer Erfolg bei Jugendlichen und Sportbegeisterten der ganzen Stadt. Sport verbindet, baut Stress ab und ist nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Gesundheit der Bürger*innen der Stadt. Umso erfreulicher ist es, dass der Sport- und Freizeitpark generations- und gesellschaftsübergreifend angenommen und genutzt wird. Er ist aber nicht von allen Stadtteilen der Stadt gleichermaßen erreichbar und teilweise so überfüllt, dass nicht alle Bürger*innen ihrem Sport wie gewünscht nachgehen können. Ich frage den Magistrat: Welche Maßnahmen werden unternommen, damit die Stadt Frankfurt mehr Bürger*innen ein vergleichbares Angebot für Sport und Bewegung im öffentlichen Raum unterbreiten kann?

Antwort des Magistrats

Stadtrat Markus Frank: Herr Vorsteher, Frau Stadtverordnete Wollkopf! Vielen Dank für die Frage! Gerade der Hafenpark ist ja ein Produkt einer wunderbaren Zeit, einer sehr guten Zusammenarbeit hier im Rathaus. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir damals mit dem Fraktionsvorsitzenden Cunitz dieses Paket verhandelt haben, und Frau Dr. Rottmann hat dann mit dem Grünflächenamt dafür gesorgt, dass aus einer Gewerbefläche eine hoch interessante Parkanlage geworden ist, die für Sport und Freizeit genutzt werden kann. Also ein schönes Beispiel einer wunderbaren Zeit, aber es ist nicht das einzige Beispiel. Ich erinnere mich, dass wir - gerade am Anfang meiner Amtszeit als Sportdezernent - eine Sportentwicklungsplanung auf den Weg gebracht haben. Das heißt: Wir haben uns das gesamte Stadtgebiet angeschaut, welche Sporteinrichtungen gibt es für Vereine, aber vor allem haben wir uns darum gekümmert, Verknüpfungen von Flächen zu schaffen, die jetzt der Erholung dienen, und wie man diese für den Sport aktivieren kann. Also ein einfaches Beispiel ist das Mainufer. Am Mainufer gibt es viele Menschen, die dort laufen und sich fit machen, genauso ist es in den Stadtteilen. In dieser Sportentwicklungsplanung haben wir uns zahlreiche Stadtteile angeschaut, aktiviert und dafür gesorgt, dass eben eine ganze Reihe von Sportanlagen ertüchtigt, aber eben auch Freizeitanlagen geschaffen worden sind. In den letzten zwölf Jahren haben wir ungefähr 250 Millionen Euro in Sportanlagen und in die Bäder investiert, und das ist ein gutes Zeichen, weil insbesondere die Städte um uns herum zum Beispiel Sportanlagen wie Schwimmbäder geschlossen haben. Wir haben genau umgekehrt gehandelt, haben sie aktiviert und dafür gesorgt, dass sie gut genutzt werden können. Bei der Sportentwicklungsplanung sind wir vor Ort unterwegs gewesen, haben mit den Ortsbeiräten und den Schulen gesprochen, wie wir Verknüpfungen erreichen können, und waren auch extrem erfolgreich. Alleine aus meiner Erinnerung der letzten Monate haben wir zahlreiche zusätzliche Sportplätze und Calisthenicsanlagen auf den Weg gebracht, zum Beispiel in der Julius-Munk-Anlage im Gallus. Ich kann mich erinnern, dass wir vor eineinhalb Wochen in Eschersheim einen neuen Bolzplatz aktiviert haben, da haben die Bäderbetriebe auf Liegeflächen verzichtet. Wir haben eine Calisthenics- und Basketballanlage in der Ahornstraße aktiviert, eine Parkouranlage in Nieder-Erlenbach werden wir morgen mit Frau Kauder den Sportvereinen übergeben. Und wir haben eine ganze Reihe von Anlagen, bei denen wir uns noch auf den Weg machen. Die Wächtersbacher Straße in Fechenheim ist gerade in Arbeit, die Skateranlage unter der Friedensbrücke, eine Parkour- und Calisthenicsanlage im Ben-Gurion-Ring, ein Bolzplatz mit Calisthenicsanlage an der Margarete-Schütte-Lihotzky-Anlage in Praunheim, eine weitere Calisthenicsanlage im Grünzug Römische Straße in Kalbach-Riedberg und eine Calisthenicsanlage im Rennbahnpark in Niederrad sind geplant. Sie sehen, dass das Thema Sport und Bewegung nicht nur ein Thema für Vereine ist, sondern wir wollen auch niedrigschwellige Angebote machen, um eben dafür zu sorgen, dass die Breite der Gesellschaft teilhaben kann. Ich möchte mich ganz herzlich bei meiner Kollegin Rosemarie Heilig bedanken, die hat ja viele Flächen. Und wir haben gemeinsam zahlreiche Flächen aktivieren können, manchmal haben wir bezahlt, manchmal habt ihr es gemacht. Ich glaube, das ist eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Und in den letzten Jahren ist ein richtiger Ruck durch die Stadt gegangen, was diese Freizeitanlagen angeht. Wie Sie in Ihrer Einführung gesagt haben: Sport ist wichtig, extrem wichtig, auch für das Bewusstsein der Menschen, und ich glaube, es ist diesem Magistrat gelungen, an sehr vielen Stellen voranzukommen. Zusätzlich darf ich sagen, dass wir uns mit dem Gesundheitsamt und dem Jugend- und Sozialamt dezernatsübergreifend jetzt für ein bundesweites Projekt beworben haben. Da wollen wir noch einmal kooperative Bewegungsförderungen starten. Dieses Programm soll, wenn wir den Zuschlag bekommen, schon im September dieses Jahres gestartet werden. Sie sehen also, dass sich eine ganze Menge in der Stadt tut. Ich darf mich ganz herzlich für die nette Frage bedanken, weil sie mir die Möglichkeit gegeben hat aufzuzählen, was wir in den letzten Jahren alles gemacht haben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. Juli 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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