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Der OB-Kandidat der Frankfurter CDU schlägt laut einem Bericht der FNP vom 30.11.2022 einen Ausbau der Geothermie vor, d

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der OB-Kandidat der Frankfurter CDU schlägt den Ausbau der Geothermie vor, um die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten. Die Idee umfasst eine Kooperation regionaler Energieunternehmen zur Errichtung eines Erdwärmekraftwerks am Oberrheingraben. Der Magistrat sieht Geothermie als wichtigen Baustein für die kommunale Wärmewende.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Der OB-Kandidat der Frankfurter CDU schlägt laut einem Bericht der FNP vom 30.11.2022 einen Ausbau der Geothermie vor, damit die Energieversorgung der Region nachhaltiger werde. "Wir müssen uns das nahezu unbegrenzte Potenzial am Oberrheingraben zunutze machen", so Becker. Und weiter: "Die regionalen Energieunternehmen Mainova und Süwag aus Frankfurt, Entega aus Darmstadt, Eswe aus Wiesbaden, EVO aus Offenbach und Ovag aus der Wetterau sollten sich bei der Geothermie zu einer Kooperation zusammenschließen." Gemeinsam könnten sie ein Erdwärmekraftwerk am Oberrheingraben errichten.

Ich frage den Magistrat:

Wie sinnvoll erachtet der Magistrat diese Idee, und wie lange würde es schätzungsweise bis zu einer möglichen Umsetzung dauern?

Antwort des Magistrats

Die Nutzung der geothermischen Potenziale zur Beheizung der Gebäude wird in Zukunft neben der Nutzung von Abwärme und sonstiger regenerativer Quellen ein wichtiger Baustein für die kommunale Wärmewende sein. Aus diesem Grund fokussiert sich der Magistrat auf die Erkundung und Ermittlung dieser Potenziale. So wurde am 13.12.2022 die mit Landesmitteln finanzierte Forschungsbohrung zur geothermischen Anomalie in Frankfurt der Presse vorgestellt. Hier untersucht der Magistrat mögliche mitteltiefe Geothermiepotenziale für Frankfurt. Sollte die Bohrung fündig sein und die Erwartungen erfüllen, sieht der Magistrat hier den Schwerpunkt für die Geothermienutzung im Stadtgebiet.

Zum Gelingen der Energiewende setzt die Mainova AG auf verschiedene Technologien. Auch die Geothermie kann im künftigen Energiemix unter bestimmten Parametern und in bestimmten Anwendungsfällen eine Rolle spielen. Besonders die Einbindung von Geothermie in dezentralen Wärmekonzepten beziehungsweise Quartierslösungen kann sinnvoll sein, ist jedoch immer von den lokalen Gegebenheiten abhängig. Beispielsweise kommt Geothermie für die nachhaltige Wärmeversorgung des gemeinsam mit der ABG Frankfurt Holding und der Mainova AG entwickelten Klimaschutzquartiers Hilgenfeld in großem Maßstab zum Einsatz. Dazu tragen 161 Erdwärmesonden in 120 Metern Tiefe bei.

Ein von mehreren Versorgern gemeinsam realisiertes Kraftwerk zur Stromerzeugung, das geothermische Potenziale nutzt, könnte auch aus Sicht der Süwag eine sinnvolle Ergänzung zu anderen erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen sein. Inwieweit im Oberrheingraben ein ausreichendes Potenzial vorhanden ist und mit welchem Zeithorizont das Potenzial erschlossen werden könnte, kann der Magistrat derzeit noch nicht beurteilen, da hier noch Grundlagenforschung erforderlich ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. Dezember 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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