Die städtischen Sportanlagen stellen eine hochwertige Infrastruktur dar, die fachgerecht und verlässlich gepflegt werden
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Frage vom 08.07.2016, F 123 Die städtischen Sportanlagen stellen eine hochwertige Infrastruktur dar, die fachgerecht und verlässlich gepflegt werden muss . Seit Jahren werden viele der Anlagen im Auftrag der Stadt durch Vereine betreut. Dadurch wird das ureigene Interesse der Vereine an einer funktionierenden Sportanlage zugunsten guter Pflegeleistungen eingesetzt und die Eigenverantwortung gestärkt. Das Sportdezernat beabsichtigt nun, künftig die Betreuungsverträge und die Aufwandsentschädigung an die Vereine dem jeweiligen Pflegeaufwand anzupassen, die Zahlungen insgesamt zu erhöhen und den Vereinen mehr Gestaltungsspielräume zu verschaffen. Sieben Vereine haben die neuen Verträge schon unterzeichnet.
Ich frage den Magistrat: Wie ist die Resonanz bei den anderen Vereinen?
Antwort des Magistrats: Die Vereinsbetreuung städtischer Sportanlagen wurde seit dem 01.12.1994 sukzessive auf den Sportanlagen im Stadtgebiet eingeführt. Die Vereine übernehmen Aufgaben des Facility-Managements und erhalten dafür eine Betreuungspauschale. Nach 20 erfolgreichen Jahren der Vereinsbetreuung war es aus unterschiedlichen Gründen jedoch erforderlich, die Verträge zu aktualisieren um das erfolgreiche Modell fortzusetzen. Das Sportamt hat seit März 2015 gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus betreuenden Vereinen neue Verträge erarbeitet, mit dem Rechtsamt und der Stadtkämmerei abgestimmt. Am 18.02.2016 wurden alle betreuenden Vereine im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Plenarsaal über den Zeitplan der Umstellung der rund 50 Verträge zur Vereinsbetreuung informiert. Die wichtigsten Änderungen zum alten Betreuungsvertrag sind, die Aufteilung in zwei getrennte Verträge, das heißt, jeder Betreuungsverein erhält nun einen Betreuungsvertrag und einen Nutzungsvertrag. Die Beteiligung der Vereine an den Energiekosten wird neu geregelt und durch den Einbau energieeinsparender Technik unterstützt. Die Betreuungspauschalen werden erhöht. Durch die Festlegung von Parametern werden die Pauschalen vergleichbar. Bereits in der Informationsveranstaltung im Februar haben zahlreiche Vereine ihr Interesse bekundet, schnell die neuen Verträge abschließen zu wollen um gemeinsam mit dem Sportamt das Erfolgsmodell der Vereinsbetreuung fortschreiben zu können. Sieben Vereine haben sich bereiterklärt in einem Pilotbetrieb, beginnend zum 01.07.2016 zu starten. Folgende Vereine beziehungsweise Sportanlagen machen mit: - SG Sossenheim - SpA Sossenheim - SV Heddernheim - SpA Brühlwiese - SG Bornheim Grün Weiß - SpA Seckbacher Landstraße - SC Riedberg - SpA Riedberg - Spvgg. Fechenheim 03 - SpA Pfortenstraße - FFV Sportfreunde 04 - SpA Mainzer Landstraße - SV Zeilsheim - SpA Lenzenbergstraße. Es ist vorgesehen, nach Sammlung und Bewertung der Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb, ab 01.01.2017 für alle Sportanlagen neue Betreuungs- und Nutzungsverträge zu erstellen und mit unseren engagierten Vereinen abzuschließen. Nicht ohne Stolz kann ich daher antworten, dass die Resonanz bei den anderen Vereinen ebenfalls hoch ist. Antragstellende Person(en): Stadtv. Sybill Cornelia Meister
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Juli 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.