Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Der Chemiekonzern Clariant kündigte vor Kurzem an, ein Bieterverfahren für den Verkauf des Industrieparks Fechenheim in

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat plant, den Industriepark Fechenheim langfristig als Industriestandort zu erhalten und prüft Möglichkeiten zur Eindämmung der Ansiedlung von Rechenzentren. Ziel ist es, die spezifischen Standortgegebenheiten zu berücksichtigen und die Zonierung des Areals planungsrechtlich abzusichern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Stadtplanung verfolgen

Frage an den Magistrat

Der Chemiekonzern Clariant kündigte vor Kurzem an, ein Bieterverfahren für den Verkauf des Industrieparks Fechenheim in die Wege zu leiten. Hierbei wird insbesondere eine Verdrängung und massive Veränderung des Gewerbegebietes durch die weitreichende Ansiedlung von Rechenzentren befürchtet.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Welche Möglichkeiten zur Eindämmung der Ansiedlung von Rechenzentren, die über das Rechenzentrenkonzept hinausgehen, gibt es, um den wichtigen Industriestandort im Frankfurter Osten zu erhalten, und hat die Stadt die Absicht, sich am Bieterverfahren um den Industriepark zu beteiligen?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat möchte den Industriepark Fechenheim langfristig als Industriestandort erhalten. Die rechtskräftigen Bebauungspläne setzen die Nutzung Industriegebiet, GI, fest. Die Stadtverordneten haben das Rechenzentrenkonzept - Aktualisierung des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms beschlossen, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 04.03.2001, § 7283, M 151. In diesem Konzept werden Eignungsgebiete für unternehmensunabhängige Rechenzentren definiert.

Eignungsgebiete für unternehmensunabhängige Rechenzentren sind Gewerbeflächen, in denen sich unternehmensunabhängige Rechenzentren zum Beispiel sogenannte Colocation-Rechenzentren, Hyperscaler-Rechenzentren, Interconnection-Rechenzentren, Telekom-Rechenzentren oder Carrier(neutrale)-Rechenzentren ansiedeln können. Eingeschränkte Eignungsgebiete für unternehmensunabhängige Rechenzentren sind Gewerbeflächen, in denen sich aufgrund der anderen oben genannte Faktoren unternehmensunabhängige Rechenzentren nur als nachrangige ergänzende Gewerbenutzung ansiedeln sollen.

Gemäß den Zielen des Gewerbeflächenentwicklungsprogramms, GEP, ist der Industriepark Fechenheim ein eingeschränktes Eignungsgebiet, das heißt, unternehmensunabhängige Rechenzentren wären nur nachrangig als Ergänzung zum Branchenportfolio des jeweiligen Industrieparks zulässig. Die spezifischen Standortgegebenheiten sind zu berücksichtigen.

Um die weitere Entwicklung des Gebietes zu steuern, bereitet der Magistrat einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vor. Damit kann die Zonierung des Areals planungsrechtlich weiter abgesichert werden.

Der Magistrat prüft darüber hinaus die Möglichkeiten zum Erhalt des Areals.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. November 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung