Der Magistrat plant Strukturverbesserungen am Main zur Umsetzung der EURahmenrichtlinie. Es sollen Parallelwerke in den
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Frage vom 06.12.2013, F 1203 Der Magistrat plant Strukturverbesserungen am Main zur Umsetzung der EU-Rahmenrichtlinie. Es sollen Parallelwerke in den Main gebaut werden, die Flachwasserbereiche schaffen. Dies ist aus ökologischer Sicht sehr zu begrüßen. Allerdings schränken diese Parallelwerke die Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten der Wassersportler ein. Daher frage ich: Welche Maßnahmen wird der Magistrat ergreifen, um den Frankfurter Wassersportvereinen ihre Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten in bisherigem Umfang zu erhalten, ohne die ökologische Verbesserung zu gefährden?
Antwort des Magistrats: Die Bedenken der Frankfurter Wassersportvereine gegen die Parallelwerke aus der "Gewässerökologischen Voruntersuchung zur Strukturverbesserung am Main" sind dem Magistrat bekannt. Aus diesem Grund fand bereits mit Vertretern der Vereine ein ausführlicher Abstimmungstermin im Umweltamt statt. In Folge der vorgebrachten Bedenken hat der Magistrat die Planung zugunsten der Wassersportvereine umgearbeitet, diesen zugesandt und um Stellungnahme bis Jahresende 2013 gebeten. Es handelt sich dabei um die Parallelwerke im Bereich Nieder und Griesheimer Ufer - Maßnahme 4.1 -, Klärwerk Griesheim - 6.2 -, westlich Friedensbrücke - 7.4. - und westlich Flößerbrücke - 9.1. Dabei wurden die durch die Parallelwerke geschützten und beruhigten Flachwasserbereiche zugunsten der Wassersportler geschmälert, wobei auch weiterhin aus gewässerökologischer Sicht und bezüglich des Landschaftsbildes eine gewisse Breite gewährleistet werden muss. Angesichts der Einsprüche und der relativ geringen Länge sowie dem überproportionalen Aufwand zur Herstellung wird auf das Parallelwerk westlich der Friedensbrücke verzichtet. Antragstellende Person(en): Stadtv. Roger Podstatny
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Dezember 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.