Auf der Hansaallee, kurz vor der Kreuzung Reuterweg, wurde letztes Jahr eine rote Fläche eingerichtet, um den häufig von
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Fußverkehr verfolgenInhalt
Frage vom 15.03.2018, F 1143 Auf der Hansaallee, kurz vor der Kreuzung Reuterweg, wurde letztes Jahr eine rote Fläche eingerichtet, um den häufig von Fußgängern frequentierten Weg über die Straße zu kennzeichnen. Zu Stoßzeiten überqueren wahre Ströme von Studenten diesen Übergang. Durch die unklare Kennzeichnung des Übergangs kommt es regelmäßig zu Konflikten und Ärger zwischen Fußgängern und Autofahrern.
Ich frage den Magistrat: Kann man dort, um die Situation für alle Beteiligten klar zu regeln, eine Fußgängerampel oder zumindest einen Zebrastreifen einrichten?
Antwort des Magistrats: Die Verkehrssituation an der Einmündung Hansaallee/Holzhausenstraße ist den städtischen Ämtern bekannt. Es hat in diesem Zusammenhang bereits mehrere Ortstermine mit der Universität und dem zuständigen Ortsbeirat gegeben. Die Fußgänger aus Richtung U-Bahnstation Holzhausenstraße in Richtung Universität nehmen den kürzesten Weg und queren die Hansaallee in Höhe der Einmündung Holzhausenstraße. Nach Beurteilung des Fachamts würden die Fußgänger eine Signalanlage im Bereich der bestehenden Querungshilfe kaum akzeptieren, da die Anzahl der Fußgänger zeitweise so hoch ist, dass die möglichen Grünzeiten für den Fußgänger nicht ausreichen würden und sich Wartezeiten nicht vermeiden lassen. Die bestehende signalisierte Querung am Knoten Bremer Straße/Hansaallee wird aus den genannten Gründen trotz nur eines geringen Umweges kaum angenommen. Die Einrichtung eines Zebrastreifens über die Hansaallee ist aufgrund des zu geringen Abstandes zur Lichtsignalanlage Hansaallee /Bremer Straße nicht möglich. Der Straßenbaulastträger hat daher in Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt ursprünglich ein Schachbrettmuster in Höhe der Mittelinsel markiert und nach einer Baumaßnahme eine Roteinfärbung des Asphalts vorgenommen. Die Roteinfärbung stellt wie auch das Schachbrettmuster kein offizielles Verkehrszeichen der Straßenverkehrs-Ordnung dar. Ziel dieser Maßnahme ist es, bei allen Verkehrsteilnehmenden eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schaffen. Zwar hat der Fahrverkehr weiterhin Vorrang, aber genauso die Pflicht, auf andere Rücksicht zu nehmen. Aufgrund der großen Zahl der Fußgänger setzen sich diese gegenüber dem Kfz-Verkehr durch. Aus Gründen der Verkehrssicherheit gilt in dem genannten Straßenabschnitt eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde. Aus Sicht des Magistrats hat sich in Anbetracht der beschriebenen Situation die vorhandene Mittelinsel als Querungshilfe bewährt. Unfälle sind nicht bekannt geworden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Erika Pfreundschuh
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. März 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.