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Die Präsenz des Denkmals der Grauen Busse wird begrüßenswerterweise begleitet von zahlreichen Workshops, Vorträgen und F

Vorlagentyp: F
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Frage vom 22.02.2018, F 1086 Die Präsenz des Denkmals der Grauen Busse wird begrüßenswerterweise begleitet von zahlreichen Workshops, Vorträgen und Führungen. Die vielfältigen Veranstaltungen bieten Menschen die Möglichkeit, sich vertieft mit den nationalsozialistischen Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten auseinanderzusetzen. Trotzdem ist auf dem Roßmarkt immer wieder zu beobachten, dass den meisten Passanten überhaupt nicht bekannt zu sein scheint, woran das Mahnmal erinnert und welches Programm damit verbunden ist. Daher frage ich den Magistrat: Wie gut wurden die Angebote von der Frankfurter Bevölkerung bislang angenommen und wie werden sie beworben, zum Beispiel durch gezielte Ansprache und Einbindung von Schulen und anderen Institutionen in das Programm?

Antwort des Magistrats: Der Magistrat hat das Denkmal der Grauen Busse und das umfangreiche Rahmenprogramm hierzu sowohl über unterschiedliche öffentliche Medienkanäle als auch mit 40.000 Programmheften beworben, die jeweils hälftig im Spätsommer 2017 und Anfang 2018 verteilt wurden. Am Denkmal selbst finden sich eine kurze Erläuterung sowie Hinweise auf die Internetseite, http://die-grauen-busse-frankfurt.de/. Die Verteilung der Programmhefte erfolgte sowohl über die Veranstaltungspartnerinnen und -partner Gesundheitsamt, Kulturamt, Sankt-Katharinen-Gemeinde, Fritz-Bauer-Institut, Gegen Vergessen - Für Demokratie, Frankfurter Psychiatriewoche, Institut für Stadtgeschichte, Frankfurter Werkgemeinschaft, Gedenkstätte Hadamar, Atelier Goldstein, Förderverein Roma, Filmforum Höchst, Stadtbücherei, Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, Katholische Akademie im Haus am Dom, Evangelische Kirche und Staatliches Schulamt in Richtung der Frankfurter Schulen - wie im vergangenen Jahr werden auch 2018 Programmpunkte speziell für Kinder und Jugendliche angeboten. Jeweils 12.000 Programmhefte wurden über eine Agentur für Kulturmedien in Kultur und Gastronomiebetrieben verteilt. Der Magistrat beurteilt die bisherige Resonanz auf die Programmangebote als sehr gut. Er sieht ferner in der "Irritation" von Passantinnen und Passanten bei Konfrontation mit dem ihnen unbekannten, temporären Denkmal der Grauen Busse als hierzu nicht im Widerspruch, sondern im Einklang mit dem Charakter des Denkmals und des gewählten Aufstellungsortes als "Fremdkörper" im Strom der zu Fuß Gehenden stehend. Antragstellende Person(en): Stadtv. Sabine Fischer

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Februar 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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