Der Wochenend- und Feiertagsbus der Linie 30 ab Friedberger Platz zum Lohrberg wurde plötzlich und unerwartet eingestell
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Frage vom 28.06.2013, F 1000 Der Wochenend- und Feiertagsbus der Linie 30 ab Friedberger Platz zum Lohrberg wurde plötzlich und unerwartet eingestellt.
Ich frage den Magistrat: Waren die Fahrgastzahlen zufriedenstellend? Wenn nicht, was wäre die erforderliche Anzahl von Fahrgästen, um die Buslinie rentabel zu befahren?
Antwort des Magistrats: Der Magistrat bittet um Verständnis, dass die durch Herrn Stadtverordneten Müller zu einem Themenkomplex gestellten sechs Fragen der besseren Verständlichkeit wegen zusammengefasst beantwortet werden. Dies vorangestellt, beantwortet der Magistrat die Fragen Nr. 966, 992, 997, 1000, 1003, 1006 wie folgt: Eine Wiederaufnahme des Betriebs der Kleinbuslinie zum Lohrberg ist nicht beabsichtigt, nachdem der Betrieb an den Wochenenden zwischen Karfreitag und dem 3. Oktober in den Jahren 2011 und 2012 gezeigt hat, dass die Nachfrage in keinem Verhältnis zu den entstanden Kosten steht. Diese betrugen jährlich 53.000 Euro, mithin 14 Euro pro Fahrgast. Die während der gesamten Betriebszeit erhobenen Fahrgastzahlen ergaben, dass die Buslinie durchschnittlich lediglich mit 5,5 Fahrgästen besetzt war. Bei einer mindestens doppelt so hohen Fahrgastzahl hätte das Kosten/Nutzenverhältnis als zufriedenstellend bezeichnet werden können. Der Magistrat bedauert diese geringe Auslastung auch deshalb, weil gerade diese Verbindung sehr gezielt beworben wurde. Neben der Verteilung von Faltblättern und Presseveröffentlichungen wurde zur Einführung an Ostern 2011 sowohl am Friedberger Platz, als auch auf dem Lohrberg mit kostenfreiem Apfelsaft und an den Ostertagen mit einer kostenlosen Nutzung der Linie geworben. Natürlich hat der Magistrat auch geprüft, inwieweit durch eine Verlagerung der Haltestelle vom Friedberger Platz zur Konstabler Wache eine Erhöhung der Nachfrage zu erreichen wäre. Durch die hohe Nachfrage zwischen der Konstabler Wache und der Station Friedberger Landstraße/Rohrbachstraße wäre auch von einer höheren Auslastung der Kleinbuslinie auf diesem Streckenabschnitt auszugehen gewesen. Allerdings zu höheren Kosten für die Kleinbuslinie, während die hier erzielten Mehreinnahmen durch Mindereinnahmen im Parallelverkehr zwischen der Konstabler Wache und der Friedberger Landstraße/Rohrbachstraße kompensiert würden. Nachdem eine höhere Auslastung der Kleinbuslinie auf der Reststrecke von und zum Lohrberg nicht prognostiziert werden konnte, wurde eine Verlegung der Endhaltestelle zur Konstablerwache nicht weiter verfolgt. Antragstellende Person(en): Stadtv. Hans-Günter Müller
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Juni 2013 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.