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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht vor, 20.000 EUR für die Finanzierung einer Honorarkraft zur Digitalisierung der städtischen Sammlungsbestände bereitzustellen. Dies ist notwendig, um das kulturelle Erbe der Stadt Frankfurt digital und öffentlich zugänglich zu machen. Die Maßnahme soll die Effizienz des Digitalisierungsprozesses erhöhen und die Nutzung des Hochleistungsscanners optimieren.

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Für eine zügige und effiziente Digitalisierung der städtischen Sammlungsbestände sollen Mittel i.H.v. 20.000 EUR für die Finanzierung einer Honorarkraft zur Verfügung gestellt werden.

Der Betrag wird dem Haushalt zugesetzt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Umsetzung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2022 jeweils halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht nach Produktgruppen.

Begründung

In Zeiten massenhafter Nutzung digitaler Medien darf das kulturelle Erbe der Stadt Frankfurt nicht der analogen Erfahrungswelt vorbehalten bleiben. Sammlungen und Archivgut als Rückgrat eines jeden Museums bzw. Archivs müssen digital und öffentlich verfügbar sein, sollen die Häuser ihrer Rolle als gesellschaftsrelevante Gedächtnisorganisationen auch zukünftig gerecht werden. Um den bisherigen Digitalisierungsprozess der städtischen Sammlungsbestände zu beschleunigen, wurde in der Grafischen Sammlung des Historischen Museums in 2021 eine neue Infrastruktur eingerichtet. Ihr Kernstück bildet ein mit Mitteln des Digitalisierungbudgets finanzierter DIN A1-Hochleistungsscanner, der allen städtischen Kultureinrichtungen zur Nutzung bereitgestellt werden soll. Ein in 2021 durchgeführtes Pilotprojekt belegt die großen Effizienz- und Kostenvorteile, die mit der Scannernutzung einhergehen. Um diese Einsparungspotenziale voll auszuschöpfen und die Öffnung der Sammlungen (z. B. über frei zugängliche Online-Sammlungen und digitale Vermittlungsangebote) voranzutreiben, wird eine Honorarkraft zur Bedienung des Scanners benötigt. Mit diesem Schritt ließe sich die Auslastung des Scanners auf nahezu 100 Prozent hochfahren. Hierfür werden Honorarmittel in Höhe von 20.000 Euro angesetzt. Nach Möglichkeit sollten auch kleinere, nicht-städtische Museumsvereine Zugang zum Scanner erhalten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Mai 2022 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.06.2022 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 8 · 02.06.2022
TO I, TOP 20
Angenommen
Der Vorlage E 94 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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