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Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.10 traffiQ (Treuhandbereich) ÖPNV umfassend ausbauen

Vorlagentyp: ELINKE
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Mittel für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Frankfurt bereitzustellen. Angesichts der wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel und die Luftverschmutzung ist ein zügiger Ausbau des ÖPNV notwendig. Die Maßnahmen sollen die Verkehrsinfrastruktur verbessern und die Abhängigkeit vom Auto verringern.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Antrag

Es werden die notwendigen Mittel in den Haushalt 2020/21 und fortfolgende eingestellt, um: - in Abstimmung mit den relevanten Stakeholdern zur Verwirklichung der Idee eines Schienenrings um Frankfurt die Planung für eine Ost- und eine Südtangente aufzunehmen; - in Abstimmung mit den relevanten Stakeholdern die Schienenanbindung des dritten Terminals am Frankfurter Flughafen zu planen; - im Einvernehmen mit den tangierten Nachbargemeinden bestehende, ggf. auch neue Stadt- und Straßenbahnlinien nach Bad Vilbel, Offenbach, Bad Homburg Bahnhof, über die Heerstraße nach Steinbach und über Neu-Isenburg nach Dreieich zu planen und umzusetzen; - die Erweiterung, ggf. auch Neuanlage innerstädtischer Stadt- und Straßenbahnlinien ins Gutleutviertel, auf den Sachsenhäuser Berg, zum Bahnhof Höchst, zum Römerhof, auf den Frankfurter Berg, nach Seckbach/Bergen und in die Leuchte/Riedbad zu planen und umzusetzen; - die Tram am Hauptbahnhof 4-gleisig auszubauen und dort eine neue Linie über den Reuterweg an die Goetheuniversität zu planen und umzusetzen; - den U 4-Lückenschluss und die Straba-Ringlinie schnellstmöglich zu realisieren; - zu prüfen, wo städtische Buslinien, auch als On-Demand-Angebote neu- oder ausgebaut werden müssen und dies umzusetzen; - zusammen mit dem RMV die Erweiterung des Express-Busnetz von und nach Frankfurt zu planen. - zu prüfen, an welchen Bahnstationen, Tunneln und Treppenaufgängen der gesamtstädtischen ÖPNV-Infrastruktur eine Grunderneuerung erfolgen muss, diese zu planen und umzusetzen.

Begründung

Der ÖPNV platzt aus allen Nähten und muss zügig ausgebaut werden. Die verkehrspolitischen Herausforderungen angesichts des Klimawandels und der Stickoxid- und Feinstaubbelastung in einer kompakten Stadt wie Frankfurt verlangen nach einer veränderten Priorisierung weg vom Auto hin zum ÖPNV. Der aktuelle Generalverkehrsplan datiert noch aus dem Jahr 2005 und ist von der gesellschaftlichen Realität längst überholt worden. Aktuelle Planungen im ÖPNV betrachten den Zeithorizont bis 2030. Es ist jetzt an der Zeit in die Planungen für die Zeit bis 2050 einzusteigen. Der Bundestag hat kürzlich beschlossen, die Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetzes (GVFG) im laufenden Jahr zu verdoppeln, ab 2021 auf eine Milliarde Euro und ab 2025 dann auf zwei Milliarden Euro anzuheben. Auch die Regionalisierungsmittel steigen ab sofort jährlich um 1,8 Prozent an. Die Finanzierungsmittel stehen sowohl für den Neu- und Ausbau des öffentlichen Verkehrs als auch für die Grunderneuerung von U-Bahnhöfen, Treppenaufgängen oder Tunneln zur Verfügung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 20. Februar 2020 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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