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Produktbereich: 20 Bildung, Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Im Etatantrag wird vorgeschlagen, den städtischen Zuschuss für den Stadtschüler*innenrat um 10.000 € auf 53.000 € zu erhöhen, um den steigenden Anforderungen und Aufgaben gerecht zu werden. Dies soll die Durchführung von Veranstaltungen zur Suizidprävention und die Fortbildung der Mitglieder unterstützen.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Im Haushaltsplan 2023 wird der städtische Zuschuss für den Stadtschüler*innenrat im Haushaltsjahr 2023 einmalig um 10.000 € von 43.000 € auf 53.000 € erhöht und eine Verstetigung in den Folgejahren geprüft.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2023 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Der StadtschülerInnenrat Frankfurt (SSR) ist die stadtweite Vertretung aller über 100.000 Schüler:innen der Stadt Frankfurt. Der SSR vertritt die Interessen der Schüler:innen auf Stadtebene in Form von Gesprächen mit Schulleitungen, durch Hilfen zum Auf- und Ausbau funktionierender Schüler:innenvertretungen und durch die Durchführung von Seminaren, Workshops und Informationsveranstaltungen. Er greift hierdurch aktuelle bildungspolitische Themen auf und besitzt ein Rederecht in allen Fachausschüssen der Stadtverordnetenversammlung. Er ist derzeit mit einem städtischen Zuschuss in Höhe von 21.900 Euro ausgestattet (der Betrag von 43.000 teilt sich auf StadtschülerInnenrat und Stadtelternbeirat auf). Bereits 2022 wurde dieser Betrag einmalig um 10.000 Euro erhöht und eine Verstetigung dieser Erhöhung angestrebt. Dieses Anliegen besteht nach wie vor, sodass auch für 2023 eine Erhöhung erfolgt und die Verstetigung geprüft werden soll. An den SSR werden organisatorisch immer höhere Anforderungen gestellt und die bestehenden Aufgaben werden durch die steigende Anzahl an Schüler:innen an immer mehr werdenden Schulen nicht weniger. Daher ist die Beschäftigung der Honorarkraft in der Geschäftsstelle sicherzustellen, sodass diese Arbeiten nicht zusätzlich durch die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder des SSR gestemmt werden müssen. Außerdem möchte der SSR Fortbildungen für den Vorstand und die Geschäftsstelle, z. B. im Bereich Datenschutz, fortführen, um mit den aktuellen Anforderungen mithalten zu können. Des Weiteren muss der SSR jährlich 4 Vollversammlungen abhalten, sodass Miet- und Veranstaltungskosten entstehen. Aufgrund der Inflation und steigender Energiekosten sind diese aktuell ebenfalls mit hohen Kosten verbunden. Der SSR veranstaltete im vergangenen Jahr zwei Suizidpräventionstage, an welchen Schüler*innen die Möglichkeit hatten, sich über Mentale Gesundheit zu informieren, an Workshops teilzunehmen und sich mit Betroffenen sowie Fachleuten auszutauschen. Durch das hohe Interesse und die hohe Teilnehmer*innenzahl wird der SSR auch dieses Jahr zusammen mit der Puhl Foundation und Tomoni-Mental-Health zwei Suizidpräventionstage veranstalten. Und auch die Demokratiemesse 2023 mit über 600 Teilnehmer*innen war ein großer Erfolg, welcher durch den Zuschuss im letzten Jahr erst tragbar war.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. Juni 2023 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 10.07.2023 im Ausschusses für Bildung und Schulbau angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Ausgaben 2025: 420 Mio € · im Antragsjahr 2023 303 Mio € — preisbereinigt +33 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 19 · 10.07.2023
TO I, TOP 30
Angenommen
Der Vorlage E 83 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeFRAKTIONVolt
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung); AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

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