Produktbereich: 18 Soziales, Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Förderung von Ferienfreizeiten für Frankfurter Kinder und Jugendliche
Zusammenfassung
Der Etatantrag sieht vor, die Mittel für mehrtägige Kinder- und Jugendfreizeiten in Frankfurt zu erhöhen, um finanziell benachteiligten Familien die Teilnahme zu ermöglichen. Dies soll Isolation und Langeweile bei Kindern und Jugendlichen entgegenwirken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Für die Verbesserung des Angebots an mehrtägigen Kinder- und Jugendfreizeiten für Frankfurter Kinder und Jugendliche, werden in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2024 30.000 Euro und in das Haushaltsjahr 2025 170.000 Euro zusätzlich eingestellt.
Die in den Haushalt 2024 eingestellten Mittel in Höhe von 30.000 Euro sind dem Frankfurter Jugendring (FJR) als zusätzlichem Zuschuss für die Betreuung und Bewerbung des vom ihm betriebenen Ferienportals "Frankfurt macht Ferien" zur Verfügung zu stellen.
Die in den Haushalt 2025 eingestellten Mittel in Höhe von 170.000 Euro sind ausschließlich durch die anerkannten Frankfurter Jugendverbände beantragbar und zur Durchführung von mehrtägigen Kinder- und Jugendfreizeiten sowie zur Senkung der Eigenanteile für Familien, die sich diese nicht leisten können, zu verwenden.
Der Magistrat informiert die Jugendverbände über die Möglichkeit der zusätzlichen Förderung.
Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren 2024/2025 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Viele Frankfurter Familien sind aufgrund ihrer finanziellen Situation, nicht in der Lage in den Ferien in den Urlaub zu fahren. Die Kinder und Jugendlichen dieser Familien müssen dennoch die Möglichkeit bekommen, Urlaubs- und Freizeiterlebnisse zu machen, um Isolation, Langeweile und das Gefühl nicht dazu zu gehören zu vermeiden. Andere Eltern stehen wiederum vor dem Problem, ihre Kinder in den Schließzeiten der Kitas und Schulen in guter Betreuung zu wissen, und versuchen mit Hilfe ihrer letzten Urlaubstage oder mit Hilfe der Großeltern die Schließzeiten zu überbrücken. Vereinbarkeit von Beruf und Familie sieht jedoch anders aus. Zusätzliche Mittel für die Kinder- und Jugendfreizeiten der anerkannten Jugendverbände können hier Abhilfe schaffen. Dabei wird schwerpunktmäßig das Angebot an mehrtägigen Ferienfreizeiten gefördert und finanziell schwächer gestellte Familien unterstützt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.06.2024 im Ausschusses für Soziales und Gesundheit angenommen.
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio € · im Antragsjahr 2024 1.426 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie Linke und AfD (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG (= Annahme ohne Zusatz)