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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Initiative 9. November e. V. unterstützen

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
2 SitzungenAngenommen
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Begründung

und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Initiative 9. November e. V. unterstützen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 39 vom 17.02.2017, Haushalt 2017 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2017 - 2020. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.06.2017, § 1429, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Initiative 9. November e. V. erhält gemäß ihrem Konzept eine Erhöhung ihrer jährlichen Mittel von 15.000 Euro um 33.000 Euro auf 48.000 Euro. Begründung: Durch die von der Initiative 9. November e. V. durchgeführten Baumaßnahmen (u.a. Brandschutz) im Bunker auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage sind heute drei Etagen nutzbar. Trotz eines außerordentlichen ehrenamtlichen Engagements braucht es dringend Unterstützung um die hervorragende Arbeit auch für die Zukunft abzusichern. Der Ort ist von einer vielschichtigen und widersprüchlichen Historie geprägt, die mit dem dortigen Bunker und dessen dumpfer Monumentalität mahnend bis in die Gegenwart reicht. Die Aktivitäten haben sich von Anfang an darauf konzentriert, die jüdische Geschichte des Ortes freizulegen und zu erschließen und die in dem Bauwerk eingelassene Schreckensgeschichte als etwas zu zeigen, dass das Zerstörende mit dem Zerstörten, die Vernichtung mit dem Vernichteten in Verbindung bringt und als einen heillosen, unauflösbaren Zusammenhang deutlich macht. Die vielfältigen Projekte der Initiative sind diverse Ausstellungen, Lesungen, wissenschaftliche Symposien, musikalische Veranstaltungen, Filmprojekte und -vorführungen, Vorträge und Diskussionen zu geschichtlichen und aktuellen politischen Entwicklungen. Vor allem aber eine enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen, mit Überlebenden und ihren Nachfahren. Zudem war und ist die enge Kooperation mit dem Jüdischen Museum für die Initiative 9. November e.V. über all die Jahre sehr wichtig und produktiv gewesen. Es geht im Kern um die Pflege und den Unterhalt der nutzbar gemachten Räume, Heiz- und Stromkosten sowie allgemeine Verwaltungsaufgaben. Unterstützt durch eine Bürokraft, die auch die Presse- und Publikationsarbeitender ehrenamtlich geführten Initiative unterstützt.

Inhalt

Etatantrag vom 26.04.2017, E 65

Betreff: Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Initiative 9. November e. V. unterstützen Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 39 vom 17.02.2017, Haushalt 2017 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2017 - 2020. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.06.2017, § 1429, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Die Initiative 9. November e. V. erhält gemäß ihrem Konzept eine Erhöhung ihrer jährlichen Mittel von 15.000 Euro um 33.000 Euro auf 48.000 Euro.

Begründung: Durch die von der Initiative 9. November e. V. durchgeführten Baumaßnahmen (u.a. Brandschutz) im Bunker auf dem Gelände der ehemaligen Synagoge in der Friedberger Anlage sind heute drei Etagen nutzbar. Trotz eines außerordentlichen ehrenamtlichen Engagements braucht es dringend Unterstützung um die hervorragende Arbeit auch für die Zukunft abzusichern. Der Ort ist von einer vielschichtigen und widersprüchlichen Historie geprägt, die mit dem dortigen Bunker und dessen dumpfer Monumentalität mahnend bis in die Gegenwart reicht. Die Aktivitäten haben sich von Anfang an darauf konzentriert, die jüdische Geschichte des Ortes freizulegen und zu erschließen und die in dem Bauwerk eingelassene Schreckensgeschichte als etwas zu zeigen, dass das Zerstörende mit dem Zerstörten, die Vernichtung mit dem Vernichteten in Verbindung bringt und als einen heillosen, unauflösbaren Zusammenhang deutlich macht. Die vielfältigen Projekte der Initiative sind diverse Ausstellungen, Lesungen, wissenschaftliche Symposien, musikalische Veranstaltungen, Filmprojekte und -vorführungen, Vorträge und Diskussionen zu geschichtlichen und aktuellen politischen Entwicklungen. Vor allem aber eine enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen, mit Überlebenden und ihren Nachfahren. Zudem war und ist die enge Kooperation mit dem Jüdischen Museum für die Initiative 9. November e.V. über all die Jahre sehr wichtig und produktiv gewesen. Es geht im Kern um die Pflege und den Unterhalt der nutzbar gemachten Räume, Heiz- und Stromkosten sowie allgemeine Verwaltungsaufgaben. Unterstützt durch eine Bürokraft, die auch die Presse- und Publikationsarbeitender ehrenamtlich geführten Initiative unterstützt.Zuständige Ausschüsse: Kultur- und Freizeitausschuss Beratung im Ortsbeirat: 4 Versandpaket: 02.05.2017

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. April 2017 brachten CDU, SPD, GRÜNE diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.05.2017 im Kultur- und Freizeitausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2017 72 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 4
Sitzung 12 · 16.05.2017
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage E 65 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 11 · 18.05.2017
TO I, TOP 14
Angenommen
Der Vorlage E 65 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen AfD, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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