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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie- und Klimaschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin…

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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie- und Klimaschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Ernährungsrat Fran

Vorlagentyp: ECDUSPDGRÜNE
3 SitzungenAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Produktgruppe: 22.04 Energie- und Klimaschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Ernährungsrat Frankfurt fördern Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Im Haushalt 2019 werden zur Förderung des Ernährungsrates Frankfurt und seines Trägervereins, des gemeinnützigen Vereins "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." 60.000 Euro aus vorhandenen Mitteln eingestellt. Die Mittel werden je zu einem Drittel in den Produktgruppen 22.04, 19.03 und 20.01 bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Begründung: Auf Initiative des gemeinnützigen Vereins "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." wurde im Jahr 2016 die Arbeit für eine regionale Ernährungspolitik in Frankfurt gestartet und am 30.08.2017 der Ernährungsrat Frankfurt gegründet. Ziel des Ernährungsrates ist es, eine nachhaltige, regionale Ernährungsstrategie für Frankfurt und Umgebung zu entwickeln, die es allen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern erlaubt, sich gesund, regional und klimaschonend zu ernähren und gleichzeitig die bäuerliche Landwirtschaft im Umland zu erhalten. Der Ernährungsrat will Menschen die Ernährungssouveränität zurückgeben, also Transparenz darüber, wo Lebensmittel herkommen, wie sie angebaut, die Tiere gehalten werden, um daraufhin Einkaufsentscheidungen treffen können. Er vernetzt und bündelt vorhandene Initiativen und Aktivitäten für ein schlagkräftiges Vorgehen und die Stärkung regionaler Lebensmittelkreisläufe. Der Ernährungsrat unterstützt die Stadt Frankfurt am Main auf ihrem Weg zur Umsetzung des Urban Food Policy Pacts. Dieser wurde im Oktober 2015 unterschrieben und damit die Verpflichtung übernommen, die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Ernährungssystems der Stadt zu übernehmen. Durch die kommunale Förderung wurde es dem Ernährungsrat möglich, seine Arbeit zu strukturieren, neue wichtige Akteur*innen und Unterstützer*innen zu gewinnen und sich bekannt zu machen. Der Ernährungsrat ist inzwischen bei allen Veranstaltungen und Diskussionen zum Thema "Gesunde Ernährung" ein gefragter Gesprächs- und Ansprechpartner. Zudem haben sich inzwischen mehrere Expertenarbeitskreise etabliert und zusätzliche Schwerpunkte herausgebildet, die für die Stadt besonders relevant sind. Der Arbeitskreis "Main Mittagsessen" z.B., befasst sich mit der Ernährungsqualität in öffentlichen Einrichtungen, einem Thema, das bei der Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die in Frankfurt ganztags öffentliche Einrichtungen besuchen, besonders wichtig, aber auch nicht frei von Konflikten ist. Eine Vertretung des Ernährungsrates ist Mitglied des Runden Tisches und berät zu den Vergabekriterien. Ein weiterer Schwerpunkt, der im kommenden Jahr verstetigt werden soll, ist der Schulgarten im Ostend, u. a. für Grundschulen, die keine Möglichkeit haben, einen eigenen Schulgarten anzulegen und zu bearbeiten. Gesunde Ernährung ist ein relevanter Teil der Daseinsvorsorge, zugleich auch ein Querschnitts-thema. Es berührt sowohl die Bereiche Gesundheitsprävention, Klimaschutz, als auch Bildung. Dieses Thema kann aus einer Ämterstruktur nicht adäquat verfolgt werden, sondern lebt und findet Akzeptanz durch das Engagement und die Selbstorganisation der Bürger*innen. Initiativen wie Klimagourmet, Umweltlernen, Solawi, Slow Food, Transition Town, Echt Hessisch u. a., die ähnliche Ziele verfolgen, sind u.a. Mitglieder des Ernährungsrates. Die Aufgaben des Ernährungsrates sind umfangreich und lassen sich nicht vollständig ehrenamtlich erledigen. Der Ernährungsbeirat benötigt für ein Minimum beständiger Geschäftsstellentätigkeit, zur Erledigung der umfangreichen Koordinierungarbeit, der Durchführung von Veranstaltungen, Beratungen, Vorträgen, der Presse- und Medienarbeit, institutionelle Förderung. Der gemeinnützige Verein "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." ist Trägerverein für den Ernährungsrat, ähnlich wie der Verein "Taste of Heimat" in Köln. Mit der institutionellen Förderung des Ernährungsrates wird das starke bürgerschaftliche Engagements anerkannt und stabilisiert. Nach Erfahrungen vergleichbar großer deutscher Städte ist eine Summe von 60.000 Euro angemessen. Wegen der Interdisziplinarität des Themas und der Aufgaben wird eine Förderung über die Dezernate Gesundheit, Umwelt und Bildung vorgeschlagen.

Inhalt

Etatantrag vom 25.01.2019, E 59

Betreff: Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.04 Energie- und Klimaschutz Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.03 Kinder- und Jugendmedizin Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Ernährungsrat Frankfurt fördern Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Im Haushalt 2019 werden zur Förderung des Ernährungsrates Frankfurt und seines Trägervereins, des gemeinnützigen Vereins "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." 60.000 Euro aus vorhandenen Mitteln eingestellt. Die Mittel werden je zu einem Drittel in den Produktgruppen 22.04, 19.03 und 20.01 bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Begründung: Auf Initiative des gemeinnützigen Vereins "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." wurde im Jahr 2016 die Arbeit für eine regionale Ernährungspolitik in Frankfurt gestartet und am 30.08.2017 der Ernährungsrat Frankfurt gegründet. Ziel des Ernährungsrates ist es, eine nachhaltige, regionale Ernährungsstrategie für Frankfurt und Umgebung zu entwickeln, die es allen Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern erlaubt, sich gesund, regional und klimaschonend zu ernähren und gleichzeitig die bäuerliche Landwirtschaft im Umland zu erhalten. Der Ernährungsrat will Menschen die Ernährungssouveränität zurückgeben, also Transparenz darüber, wo Lebensmittel herkommen, wie sie angebaut, die Tiere gehalten werden, um daraufhin Einkaufsentscheidungen treffen können. Er vernetzt und bündelt vorhandene Initiativen und Aktivitäten für ein schlagkräftiges Vorgehen und die Stärkung regionaler Lebensmittelkreisläufe. Der Ernährungsrat unterstützt die Stadt Frankfurt am Main auf ihrem Weg zur Umsetzung des Urban Food Policy Pacts. Dieser wurde im Oktober 2015 unterschrieben und damit die Verpflichtung übernommen, die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Ernährungssystems der Stadt zu übernehmen. Durch die kommunale Förderung wurde es dem Ernährungsrat möglich, seine Arbeit zu strukturieren, neue wichtige Akteur*innen und Unterstützer*innen zu gewinnen und sich bekannt zu machen. Der Ernährungsrat ist inzwischen bei allen Veranstaltungen und Diskussionen zum Thema "Gesunde Ernährung" ein gefragter Gesprächs- und Ansprechpartner. Zudem haben sich inzwischen mehrere Expertenarbeitskreise etabliert und zusätzliche Schwerpunkte herausgebildet, die für die Stadt besonders relevant sind. Der Arbeitskreis "Main Mittagsessen" z.B., befasst sich mit der Ernährungsqualität in öffentlichen Einrichtungen, einem Thema, das bei der Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die in Frankfurt ganztags öffentliche Einrichtungen besuchen, besonders wichtig, aber auch nicht frei von Konflikten ist. Eine Vertretung des Ernährungsrates ist Mitglied des Runden Tisches und berät zu den Vergabekriterien. Ein weiterer Schwerpunkt, der im kommenden Jahr verstetigt werden soll, ist der Schulgarten im Ostend, u. a. für Grundschulen, die keine Möglichkeit haben, einen eigenen Schulgarten anzulegen und zu bearbeiten. Gesunde Ernährung ist ein relevanter Teil der Daseinsvorsorge, zugleich auch ein Querschnitts-thema. Es berührt sowohl die Bereiche Gesundheitsprävention, Klimaschutz, als auch Bildung. Dieses Thema kann aus einer Ämterstruktur nicht adäquat verfolgt werden, sondern lebt und findet Akzeptanz durch das Engagement und die Selbstorganisation der Bürger*innen. Initiativen wie Klimagourmet, Umweltlernen, Solawi, Slow Food, Transition Town, Echt Hessisch u. a., die ähnliche Ziele verfolgen, sind u.a. Mitglieder des Ernährungsrates. Die Aufgaben des Ernährungsrates sind umfangreich und lassen sich nicht vollständig ehrenamtlich erledigen. Der Ernährungsbeirat benötigt für ein Minimum beständiger Geschäftsstellentätigkeit, zur Erledigung der umfangreichen Koordinierungarbeit, der Durchführung von Veranstaltungen, Beratungen, Vorträgen, der Presse- und Medienarbeit, institutionelle Förderung. Der gemeinnützige Verein "Bürger für regionale Landwirtschaft & Ernährung e. V." ist Trägerverein für den Ernährungsrat, ähnlich wie der Verein "Taste of Heimat" in Köln. Mit der institutionellen Förderung des Ernährungsrates wird das starke bürgerschaftliche Engagements anerkannt und stabilisiert. Nach Erfahrungen vergleichbar großer deutscher Städte ist eine Summe von 60.000 Euro angemessen. Wegen der Interdisziplinarität des Themas und der Aufgaben wird eine Förderung über die Dezernate Gesundheit, Umwelt und Bildung vorgeschlagen.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Umwelt und Sport Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Bildung und Integration Versandpaket: 28.01.2019

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Januar 2019 brachten CDU, SPD, GRÜNE diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.02.2019 im Ausschusses für Soziales und Gesundheit angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

22.04 Energie und Klimaschutz

Ausgaben 2025: 9 Mio € · im Antragsjahr 2019 2 Mio € — preisbereinigt +287 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 28 · 14.02.2019
TO I, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage E 59 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE. LINKE. und FRAKTION gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 28 · 18.02.2019
TO I, TOP 24
Angenommen
Der Vorlage E 59 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 28 · 21.02.2019
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage E 59 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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