Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Pilotprojekt

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Magistrat wird aufgefordert, ein Pilotprojekt zur Nutzung von Brauchwasser in Neubaugebieten umzusetzen. Ziel ist es, die Brauchwassernutzung von Anfang an zu planen, um den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren und ökologische Folgen abzumildern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit dem örtlichen Wasserversorger Mainova, in einem Neubaugebiet ein Pilotprojekt zur Nutzung von Brauchwasser umzusetzen und die Erfahrungen auszuwerten.

Ziel ist es, in möglichst allen zukünftigen Neubaugebieten eine Brauchwassernutzung von Anfang an zu planen und einzusetzen.

Zur Durchführung des Pilotprojekts, werden in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2025 150.000 Euro eingestellt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2025 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Eine konsequente und zentral gesteuerte Brauchwassernutzung wäre in der Lage den Verbrauch an Trinkwasser erheblich zu reduzieren und dadurch die ökologischen Folgen in den Liefergebieten wie dem Vogelsberg oder dem Ried abzumildern. Bislang wird Brauchwasser nur in Einzelfällen und vor allem in Einfamilienhäusern genutzt. Der Effekt ist dadurch eher gering. In Neubaugebieten scheitert die Nutzung des Brauchwassers in der Regel an den erhöhten Kosten für ein zweites Wassersystem. Diese Mehrkosten könnten durch eine zentrale Sammlung des Brauwassers und die Steuerung des Verbrauchs gesenkt werden. Denkbar wäre eine zentrale Sammlung im Quartier und eine geregelte Abgabe an die Endverbraucher. Dies böte auch die Chance bei einem Brauchwasserengpass zentral andere Wasserquellen einzuspeisen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.07.2024 im Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

13.01 Stadtplanung

Ausgaben 2025: 39 Mio € · im Antragsjahr 2024 31 Mio € — preisbereinigt +23 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 28 · 02.07.2024
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage E 49 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung