Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Zusammenfassung
Der Zuschuss für den Frankfurter Jugendring soll dauerhaft um 151.888 € erhöht werden, um die im Jahr 2023 angehobene Förderung zu verstetigen und die Jugendarbeit zu stärken. Diese Erhöhung reagiert auf den gestiegenen Patientenbedarf sowie die Inflation, um mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten zu beschließen:
Der Zuschuss für den Frankfurter Jugendring wird im Haushalt ab dem Jahr 2024 dauerhaft um 151.888 € erhöht. Es handelt sich um die Verstetigung der im Haushaltsvollzug im Jahr 2023 angehobenen Förderung für die im Frankfurter Jugendring organisierten Jugendverbände. Die Mittel werden zusätzlich in den Etat des Jugendhilfeausschusses eingestellt, mit Verstetigung in den darauffolgenden Haushaltsjahren.
Begründung
Im Frankfurter Jugendring sind insgesamt 29 Mitgliedsverbände organisiert, die ein breites Spektrum an ehrenamtlicher Jugendarbeit abdecken. Konfessionelle Verbände und migrantische Selbstorganisationen sind ebenso vertreten wie politische, kulturelle, Sport- und Umweltverbände, Hilfsorganisationen oder Pfadfinder*innen. In all diesen Organisationen können Kinder und Jugendliche durch vielseitige Angebote einen Großteil ihrer Freizeit gemeinschaftlich verbringen und ihre Interessen artikulieren. Von jungen Menschen für junge Menschen ist dabei ein wesentliches Grundprinzip. In dieser Form der Jugendarbeit werden sehr persönliche und verbindliche Beziehungen eingegangen. Junge Menschen erfahren in ihrer konkreten Lebenssituation effektive Unterstützung, die Persönlichkeit wird gestärkt. Ein Großteil dieser Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Durch die beantragte Erhöhung können die, mit der 2023 angehobenen Fördersumme ausgeweiteten Angebote verstetigt werden, um zum einen mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen, und zum anderen neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Damit wird die Jugendverbandsarbeit im Stadtgebiet Frankfurt insgesamt gestärkt. Im März 2023 begründete der Frankfurter Jugendring (FJR) seinen Mehrbedarf im Fachausschuss Kinder- und Jugendförderung. Seit 2016 gab es keine Veränderungen im Budget für die Frankfurter Jugendverbände und die Geschäftsstelle des FJR, was u.a. zu einer Reduzierung der Angebote führte. Die beantragte Erhöhung gleicht die gravierende Inflation 2022 von 8% aus und nimmt den Bedarf der 2021 als Mitgliedsorganisation in den FJR aufgenommenen Migrant*innen-Selbstorganisation "Projekt Moses" (+45.000 €) auf. Damit die Jugendverbände ihre Potentiale besser ausnutzen und den gestiegenen fachlichen Bedarfen der Kinder- und Jugendlichen entsprechen können, benötigt der FJR dauerhaft zusätzlich einen Betrag von: Inflationsausgleich 2022 (8%): 106.888€ Beitritt Projekt Moses (Antrag 2022): 45.000€ Gesamtbedarf: 151.888€
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 9. Februar 2024 brachte fraktionsunabhängig diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.06.2024 im Ausschusses für Soziales und Gesundheit angenommen.
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio € · im Antragsjahr 2024 1.426 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung), Linke (= Annahme ohne Zusatz) sowie AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Annahme ohne Zusatz)