Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.01 Umweltplanung und Umweltservice
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Schaffung von vier zusätzlichen Stellen bei der Unteren Naturschutzbehörde vor, um den steigenden Anforderungen im Natur- und Landschaftsschutz gerecht zu werden. Die Begründung verweist auf die unzureichenden personellen Ressourcen, die die Behörde daran hindern, illegale Eingriffe effektiv zu verfolgen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Im Stellenplan werden in der Produktgruppe 22.01 Umweltplanung und Umweltservice für das Sachgebiet 79.22 Untere Naturschutzbehörde vier zusätzliche Stellen (Entgelt-/Besoldungsgruppe E11 bzw. A11) geschaffen.
Begründung
Wie der Magistrat selbst in seiner ST 1230 vom 20.05.2022 "Illegale Eingriffe im Landschaftsschutzgebiet Im Weimerhaus/Am Entenbach" ausführt, reichen die Personalressourcen der Unteren Naturschutzbehörde aktuell nicht aus, um sämtliche widerrechtlichen Nutzungen in den Landschaftsgebieten aller Kategorien in Frankfurt mit der entsprechenden Konsequenz zu verfolgen. Besonders betrifft dies illegale Bebauungen, bei denen die Untere Naturschutzbehörde aus rechtlichen Gründen gehalten ist, in einem räumlich zusammenhängenden Bereich allen vergleichbaren Verstößen nachzugehen. Da jedoch die widerrechtlichen Nutzungen und Bebauungen in den Landschaftsschutzgebieten in Frankfurt immer stärker zunehmen und einmal dort entstandene rechtsfreie Räume geradezu zu weiteren, neuen illegalen Eingriffen ermutigen, ist es nicht länger hinnehmbar, dass die Untere Naturschutzbehörde aufgrund fehlender personeller Ausstattung ihren Aufgaben nur in unzureichendem Umfang nachgehen kann. Die Untere Naturschutzbehörde ist daher personell so auszustatten, dass sie in der Lage ist, die stetig wachsenden Anforderungen des Natur- und Landschaftsschutzes im Stadtgebiet von Frankfurt zu bewältigen - und zwar in allen Schutzgebieten gleichermaßen, unabhängig von deren Schutzkategorie.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Juni 2024 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.06.2024 im Ausschusses für Klima- und Umweltschutz abgelehnt.
22.01 Umweltplanung und Umweltservice
Ausgaben 2025: 13 Mio € · im Antragsjahr 2024 11 Mio € — preisbereinigt +12 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)