Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.04 Gleichberechtigung für Bürgerinnen Produktbereich: 19 Gesundheit…
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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.04 Gleichberechtigung für Bürgerinnen Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.02 Medizinische Dienste Produktbereich: 32 Personal und Organisation Produktgruppe: 32.02 Personalmanagement und Personalentwicklung
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Bereitstellung von 120.000 EUR für die Unterstützung des Vereins "Aktion Pink Deutschland e. V." vor, um eine KI-gesteuerte Brustkrebsvorsorge zu fördern. Ziel ist es, die Gesundheit von Frauen zu verbessern und innovative Vorsorgemethoden einzuführen. Die Stadt Frankfurt könnte durch diese Maßnahme eine Vorreiterrolle im Bereich der Frauengesundheit einnehmen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
ersonalmanagement und Personalentwicklung Den Sprung in ein neues Zeitalter beim Thema Brustkrebsvorsorge ermöglichen! Vorgang:
H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 21 vom 08.03.2024, Entwurf Doppelhaushalt 2024/25 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2024-2027. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 11.07.2024, § 4994 , dokumentiert.
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Für die Unterstützung der wichtigen Arbeit des Vereins zur Erhaltung der Brustgesundheit und zur Heilung von Brustkrebs "Aktion Pink Deutschland e. V." werden in den Produkthaushalt 2024/2025 für das Haushaltsjahr 2024 einmalig Fördermittel
in Höhe von 120.000 EUR
als Anschubfinanzierung für die Phase II des wegweisenden Projekts einer KI-gesteuerten Brustkrebsvorsorge eingestellt.
- Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, wie das Verfahren einer KI-gesteuerten Brustkrebsvorsorge durch die zuständigen Ämter und Institutionen der Stadt Frankfurt, wie etwa das Stadtgesundheitsamt, das Frauenreferat oder die Wirtschaftsförderung, zukünftig auch ideell und ganz praktisch gefördert werden kann oder auch bei der Stadt Frankfurt selbst zur Anwendung gebracht werden kann, etwa im Rahmen eines Angebots zur Gesundheitsvorsorge der städtischen Mitarbeiterinnen.
- Weiterhin wird der Magistrat beauftragt, zu prüfen und zu berichten, inwieweit im Rahmen einer Kooperation seitens der zuständigen Ämter und Institutionen der Stadt Frankfurt mit dem Verein "Aktion Pink Deutschland e. V." ein gemeinsames Sozialprojekt etabliert werden kann, das sich bei dort gerade in der Konzeptentwicklung befinde. Ziel dabei soll insbesondere die Wiedereingliederung in die Arbeitswelt von Frauen sein, die Long-Survivor sind und aufgrund ihrer Brustkrebserkrankung unter Langzeitarbeitslosigkeit leiden.
Begründung
Der Verein "Aktion Pink Deutschland e. V." mit Sitz in Frankfurt, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen begehen konnte, ist die größte deutsche Brustkrebs-Selbsthilfe-Organisation in Deutschland. Für sein Engagement auf dem Gebiet der Brustgesundheit sowie der Heilung von Brustkrebs wurde der Verein vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Local Hero-Award der Europäischen Kommission. Die Meilensteine der Vereinsgeschichte reichen vom bekannten "Race for Survival" bis hin zu den ausländischen Aktion-Pink-Botschafterinnen, die ihren Landsfrauen, die in Deutschland leben, nach der Diagnose "Brustkrebs" in deren Muttersprache zur Verfügung stehen. Mit dem Verfahren "Thermalythix" und einer Kooperationsvereinbarung mit dem FemTec-Unternehmen Niramai aus Bangalore steht der Verein "Aktion Pink Deutschland e. V." jetzt mit Projektphase II unmittelbar davor, die erste Methode im Rahmen der Brustkrebsvorsorge in Deutschland einzuführen, die auf Wärmebildaufnahmen und das gleichzeitige Herunterkühlen der entsprechenden Körperregion sowie der Auswertung über ein KI-gesteuertes Verfahren basiert. Die Methode wird bereits in Indien, zahlreichen afrikanischen und arabischen Staaten sowie von den bekannten US-amerikanischen Investoren mit großem Erfolg eingesetzt und hat zwischenzeitlich viele internationale Auszeichnungen erhalten. Die Vorteile der Methode bestehen in einer großen Treffsicherheit der KI, gewebliche Veränderungen werden schon vor der Knotenbildung erkannt. Dazu ist sie nicht nur schmerz-, sondern auch völlig strahlungs- und berührungsfrei und damit auch kulturübergreifen einsetzbar. Zudem ist das Verfahren auch mit mobilen Kameras und somit ortsunabhängig durchführbar, z. B. bei Gesundheitstagen oder als Angebot bei der Gesundheitsvorsorge in Unternehmen. Die gesamte Projektphase I, die Vorbereitung dieser Markteinführung - es sind bereits zwei Ersatzkrankenkassen daran interessiert, diese Vorsorgeleistungen für ihre Versicherten zu übernehmen -, einem kostenfreien Service für die Gynäkologen und insbesondere auch die Entwicklung eines anonymisierten Verfahrens zur sicheren Datenübertragung, das im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen sowie dem EU-, Digitalisierungs-, Medizin- und Patientenrecht steht, wurden komplett durch Eigenmittel und -leistungen sowie Pro-Bono-Beratungen finanziert. Der Verein ist zudem zuversichtlich, sich nach einer Förderung die Stadt Frankfurt in der vorgenannten Höhe in der weiteren Arbeit dann wieder rein aus Eigenmitteln finanzieren zu können. Die Stadt Frankfurt hat mit der Unterstützung dieses Projekt nicht nur die einmalige Chance, den Sprung in ein neues Zeitalter beim Thema "Brustkrebsvorsorge" und damit der Frauengesundheit zu ermöglichen, sondern auch zur Innovationsführerin auf diesem Gebiet zu werden. Deshalb wird der Magistrat darüber hinaus gebeten zu prüfen und zu berichten, wie dieses Verfahren einer KI-gesteuerten Brustkrebsvorsorge durch die zuständigen städtischen Ämter und Institutionen weiter gefördert oder auch bei der Stadt Frankfurt selbst zur Anwendung gebracht werden kann, etwa im Rahmen eines Angebots zur Gesundheitsvorsorge der städtischen Mitarbeiterinnen. Zudem bestünde in der weiteren Zusammenarbeit die Möglichkeit, im Rahmen einer Kooperation zwischen den Ämtern und Institutionen der Stadt Frankfurt mit dem Verein ein Sozialprojekt zu etablieren, durch das die Wiedereingliederung von Frauen, die Long-Survivor sind und aufgrund ihrer Brustkrebserkrankung unter Langzeitarbeitslosigkeit leiden, wieder in die Arbeitswelt eingegliedert werden. Ein stufenweiser Eingliederungsprozess durch die Einbeziehung in die Vereinsarbeit lässt sich insbesondere deshalb besonders niedrigschwellig und erfolgsversprechend gestalten, als dass sich diese Frauen stark mit ihrer Erkrankung identifizieren, damit über eine hohe intrinsische Motivation verfügen und sich erfahrungsgemäß positiv einbringen. Mit der Umsetzung eines solchen Sozialprojektes würde die Stadt Frankfurt auch bei der Wiedereingliederung von an Brustkrebs erkrankten Frauen in das Berufsleben eine Vorreiterrolle einnehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Juni 2024 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.07.2024 im Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung) BFF-BIG (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung)