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Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung

Vorlagentyp: EAfD
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag sieht die Zusammenlegung des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten mit der Ausländerbehörde vor. Dies soll Synergieeffekte nutzen und die Anzahl der städtischen Ämter nicht erhöhen. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Antrag jedoch abgelehnt.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt wird mit der Ausländerbehörde zusammengelegt.

Begründung

Auch im Hinblick auf die steigende Verschuldung der Stadt Frankfurt ist es wichtig, Synergieeffekte zu nutzen. Dies gilt insbesondere für sog. Querschnittsaufgaben, zu denen die Integration von legal eingereisten Zuwanderern mit einer dauerhaften Bleibeperspektive gehört. Ein eigenes Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) ist hierzu nicht erforderlich. Da die Ausländerbehörde zukünftig nicht mehr Teil des Ordnungsamtes sein soll, sondern als eigenes Amt geführt werden soll (s. FAZ vom 03.05.2024), bietet sich bei dieser Umstrukturierung eine solche Eingliederung des AmkAs an. So würde auch die Anzahl der städtischen Ämter insgesamt nicht steigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 31. Mai 2024 brachte AfD diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.07.2024 im Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
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Zur Haushaltsanalyse

10.03 Integration und Antidiskriminierung

Ausgaben 2025: 20 Mio € · im Antragsjahr 2024 20 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 31 · 02.07.2024
TO I, TOP 67
Beraten
Die Vorlage E 435 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeBFF
Ablehnung:
FDPDie Partei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und BFF gegen FDP und Die Partei (= Kenntnis)

Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa
Sitzung 28 · 04.07.2024
TO I, TOP 52
Abgelehnt
Die Vorlage E 435 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONBFF-BIGÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt, FRAKTION und BFF BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 28 · 08.07.2024
TO I, TOP 43
Abgelehnt
Die Vorlage E 435 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
AfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung)

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