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Überprüfung freiwilliger städtischer Zuschüsse erforderlich!

Vorlagentyp: EAfD
1 SitzungAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine Überprüfung aller freiwilligen städtischen Zuschüsse, um deren Notwendigkeit und Angemessenheit zu evaluieren. Ziel ist es, Zuschüsse, die nicht den öffentlichen Bedürfnissen entsprechen, für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 zu streichen oder zu reduzieren.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat überprüft alle freiwilligen finanziellen Leistungen der Stadt darauf, inwiefern für diese ein zwingendes öffentliches Bedürfnis besteht. Außerdem prüft der Magistrat, ob die jeweilige Höhe des Zuschusses dem Zweck angemessen ist, ob die eigene Leistungsfähigkeit der letztlichen Nutzer berücksichtigt wurde und inwieweit die Zuschussvergabe und Verwendungskontrolle die Erfüllung des öffentlichen Bedürfnisses sicherstellen.

Alle bisherigen städtischen Zuschüsse, die dieser Überprüfung nicht standhalten, werden entsprechend für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 gestrichen oder reduziert.

Begründung

Im Entwurf des Doppelhaushalts 2024 und 2025 heißt es in dem Kapitel "Allgemeine Richtlinien für die Gewährung städtischer Zuwendungen" unter Punkt 19 "Grundsätzliche Fragen" (Seite 183): "Grundsätzliche Fragen sowie Fragen von erheblicher finanzieller Bedeutung, die sich bei der Anwendung der Ziff. 1 bis 16 ergeben, sind im Einvernehmen mit der Stadtkämmerei zu klären. Es dient zur Kenntnis, dass das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Genehmigung des Haushalts 2007 mit der folgenden Auflage im Hinblick auf die Zuschusspolitik verbunden hat: "Bei der Vergabe freiwilliger städtischer Zuschüsse ist, (...) mit dem Ziel der Reduzierung weiterhin kritisch zu prüfen, ob - ein zwingendes öffentliches Bedürfnis für die Wahrnehmung der Aufgabe besteht, - die Zuschusshöhe dem angestrebten Zweck gegenüber angemessen ist, - die eigene Leistungsfähigkeit der letztlichen Nutzer berücksichtigt wurde, - Zuschussvergabe und Verwendungskontrolle die Erfüllung des öffentlichen Bedürfnisses sicherstellen. Bei allen notwendigen Fördermaßnahmen sollte grundsätzlich der Projektförderung Vorrang vor institutionellen Förderungen gegeben werden." Diese Vorgaben verlangen konkrete Maßnahmen der Überprüfung und ggf. entsprechende Konsequenzen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 31. Mai 2024 brachte AfD diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 09.07.2024 im Haupt- und Finanzausschusses abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 31 · 09.07.2024
TO II, TOP 19
Abgelehnt
Die Vorlage E 432 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELFGartenpartei
Ablehnung:
AfDBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Ablehnung)

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