Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Männerschuppen - Lücke schließen, Teilhabe sichern
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Bereitstellung von 50.000 € für die Durchführung eines Pilotprojekts "Männerschuppen" vor. Ziel ist es, ältere Männer in den sozialen Angeboten der Stadt besser zu integrieren und die Schaffung eines Angebots, das soziale Kontakte fördert, zu ermöglichen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Für die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Pilotprojekts "Männerschuppen" werden 2026 50.000 € zweckgebunden aus vorhandenen Mitteln des Ergebnishaushalts bereitgestellt. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im Haushaltsjahr 2026 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist ausgeschlossen. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.
Begründung
Ältere Männer sind im städtischen Sozial- und Freizeitangebot bislang systematisch unterrepräsentiert, während für Frauen ein breites Portfolio an niedrigschwelligen Angeboten existiert. Die öffentliche Diskussion, u. a. in lokalen Medien, hat diese Lücke kürzlich hervorgehoben: Es fehlen gezielt niedrigschwellige, soziale und handwerklich orientierte Angebote für Männer, die soziale Kontakte fördern und Isolation verhindern. Das Projekt "Männerschuppen" reagiert auf diese Versorgungslücke, indem es praktische, kreative und gemeinschaftliche Workshops speziell für ältere Männer anbietet. Es fördert nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch soziale Bindungen, Teilhabe und Selbstwirksamkeit, was in klassischen Angeboten für Männer bislang kaum vorgesehen ist. Die vorgesehenen Mittel ermöglichen eine professionelle Umsetzung durch erfahrene Träger, inklusive Material, Workshopleitung, Monitoring und Evaluation. So wird gewährleistet, dass die Angebote wirksam, nachhaltig und auf die Zielgruppe zugeschnitten sind - eine unverzichtbare Ergänzung zum bestehenden, frauendominierten Angebot im Sozialbereich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Januar 2026 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses abgelehnt.
18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes
Ausgaben 2025: 1.452 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Linke, FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, AfD und Volt gegen CDU, BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)