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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.01 Umweltplanung und Umweltservice Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung Produktbereich: 34…

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Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.01 Umweltplanung und Umweltservice Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung Produktbereich: 34 Grundstücks- und Gebäudemanagement Produktgruppe: 34.04 Grundstücks- und Gebäudemanagement

Vorlagentyp: EBFF
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die im Haushaltsentwurf 2026 vorgesehenen Mittel für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf ein realistisches Niveau zu reduzieren. Dies soll eine Entlastung des Produkthaushalts um 17.500.000 EUR bewirken und die Stadt Frankfurt näher zum Ziel einer ausgeglichenen Haushaltsführung bringen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

nahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel realistisch ansetzen Vorgang:

H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 158 vom 31.10.2025, Entwurf Haushalt 2026 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2026-2029. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 05.03.2026, § 7310, dokumentiert.

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Die folgenden im Haushaltsentwurf 2026 für den Finanzplanungszeitraum 2026 bis 2029 vorgesehenen Mittel für Investitionsprogramme im Zusammenhang mit dem Klimawandel auf ein realistisches Maß reduziert:

5.010848 "Klimawandelanpassung Infrastruktur" (PG 22.01)

2026 - 2029

p. a. 2.500.000 EUR

5.010740 "Erneuerbare-Energien-Fonds" (PG 22.04)

2026 - 2029

p. a. 2.500.000 EUR

5.010742 "Energetische Ertüchtigung Bestandsgebäude"

(PG 34.04)

2026 - 2029

p. a. 12.500.000 EUR

Begründung

Aus der Reduzierung der im Haushaltsentwurf 2026 vorgesehenen Mittel für die vorgenannten Investitionsprogramme im Zusammenhang mit dem Klimawandel - deren Höhe rein ideologisch motiviert ist - resultiert eine Entlastung für den Produkthaushalt 2026 in Höhe von 17.500.000 EUR. Durch die Fortschreibung dieser Werte für den gesamten Finanzzeitraum 2026 bis 2029 beträgt die Entlastung des städtischen Haushalts in Summe 47.568.000 EUR. Daraus ergibt sich eine Reduktion der Neuverschuldung jeweils in gleicher Höhe, womit die Stadt Frankfurt dem Ziel einer ausgeglichenen Haushaltsführung zumindest ein gutes Stück näherkommt. Dagegen würde die im vorgelegten Haushaltsentwurf vorgesehene Höhe dieser Investitionsprogramme den sich weltweit vollziehenden Klimawandel weder aufhalten noch diesen auch nur im Geringsten verlangsamen. Der Anteil von CO2-Emissionen in Deutschland an den weltweiten CO2-Emissionen (Stand 2023 ca. 37,4 Mrd. Tonnen) lag zuletzt bei knapp 1,8 Prozent. Bricht man das auf Frankfurt herunter, bewegt sich dieser Wert (Stand 2022 geschätzt ca. 6,6 Mio. Tonnen) bei 0,002 Prozent. Wem dies noch nicht als Beleg dafür ausreicht, dass es für den Klimawandel völlig unerheblich ist, wann Frankfurt das Ziel der Klimaneutralität - wie auch immer eine solche definiert sein mag - erreicht, sollte sich vergegenwärtigen, dass alleine im Jahr 2026 weltweit 104 neue Kohlekraftwerke ans Netz gehen werden, davon 85 in China. Frankfurt muss daher vorrangig auf Maßnahmen der Klimaanpassung setzen, diese Mittel (z. B. für das Programm "Frankfurt frischt auf") sollen deshalb auch nicht gekürzt werden. Alle weiteren Investitionen in energetische Gebäudesanierungen oder den Ausbau von erneuerbaren Energien können somit deutlich reduziert werden, zumal dies sukzessive im Rahmen zukünftig anstehender Sanierungsmaßnahmen erfolgen können und nicht extra vorgezogen werden müssen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

22.01 Umweltplanung und Umweltservice

Ausgaben 2025: 13 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 37
Abgelehnt
Die Vorlage E 410 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
AfDBFF-BIG
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen AfD (= Annahme); CDU (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) Gartenpartei (= Ablehnung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 42 · 24.02.2026
TO I, TOP 31
Abgelehnt
Die Vorlage E 410 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFStadtv. Yilmaz
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfDGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, AfD und Gartenpartei (= Annahme) Stadtv. Yilmaz (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 30
Abgelehnt
Die Vorlage E 410 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeFDPVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG und AfD (= Annahme)

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