Produktbereich: 11 Ordnung und Sicherheit Produktgruppe: 11.04 Ordnung und Sicherheit Unabhängige Studie zur Waffenverbotszone
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Bereitstellung von 40.000 Euro für eine unabhängige Studie zur Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel vor. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Anwohner und Besucher zu erfassen und objektive Sicherheitskriterien zu definieren. Die Ergebnisse sollen zur Verbesserung der Sicherheit im Bahnhofsviertel beitragen.
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Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Für die Durchführung einer unabhängigen Studie zur Waffenverbotszone sollen in den Haushaltsplan 2024/25 in das Haushaltsjahr 2024 40.000 Euro eingestellt werden.
Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2024 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Der Oberbürgermeister und die Ordnungsdezernentin haben zum
- November 2023 als Kreisordnungsbehörde durch eine Rechtsverordnung eine Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel erlassen. Für eine unabhängige Studie zur Waffenverbotszone sollen repräsentativ Menschen, die im Bahnhofsviertel leben, arbeiten und sich aufhalten, einbezogen und deren subjektives Sicherheitsgefühl abgefragt werden. Außerdem sollten weitere Kriterien und spezifische Zielformulierungen für die objektive Sicherheit definiert werden. In der Evaluation sollte nach Möglichkeit auch untersucht werden, wie andere zeitlich parallele Maßnahmen das Sicherheitsgefühl und die Gewaltentwicklung im Bahnhofsviertel beeinflussen und welche Verdrängungseffekte in angrenzende Gebiete durch die Waffenverbotszone entstehen. Mit den Mitteln soll eine unabhängige Studie mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten finanziert werden. Die Studie soll quantitative Daten von u.a. der Polizei und selbsterhobene Daten durch (Experten*innen-) Interviews untersuchen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Juni 2024 brachten GRÜNE, SPD, FDP, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.07.2024 im Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung angenommen.
11.04 Ordnung und Sicherheit
Ausgaben 2025: 58 Mio € · im Antragsjahr 2024 63 Mio € — preisbereinigt -9 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke und BFF gegen CDU und Die Partei (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und BFF-BIG gegen CDU und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)