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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Produktgruppe: 21.12 Städtische Bühnen Kinder- und…

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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Produktgruppe: 21.12 Städtische Bühnen Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus stoppen und beim Neubau der Städtischen Bühnen mitdenken

Vorlagentyp: EBFF
3 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert den Magistrat auf, den aktuellen Stand der Planung für ein Kinder- und Jugendtheater im Zoo-Gesellschaftshaus zu berichten und zu prüfen, wie dieses in den Neubau der Städtischen Bühnen integriert werden kann. Die Begründung betont die Notwendigkeit dieser Maßnahme und die damit verbundenen finanziellen Überlegungen.

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Thema Kultur verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird damit beauftragt

  1. ) den Stadtverordneten über den aktuellen Stand der Planung und Konzepterstellung eines Kinder- und Jugendtheaters im Zoo-Gesellschaftshaus, Beschlussausfertigungen § 4617 v. 26.09.2019 (M 123) und § 6357 v. 03.07.2025 (M 86) der Stadtverordnetenversammlung zu berichten und Auskunft darüber zu erteilen, in welcher Höhe hierfür bereits Planungsmittel verausgabt wurden
  2. ) zu prüfen und berichten, wie das Kinder- und Jugendtheater in den geplanten Neubau der Städtischen Bühnen integriert werden kann und hinsichtlich der erforderlichen Investitionen den Stadtverordneten einen Variantenvergleich zwischen dieser Lösung und einer Unterbringung im Zoo-Gesellschaftshaus vorzulegen
  3. ) bis zur Vorlage dieser Berichte und einer darauf basierenden Entscheidung der Stadtverordneten über die weitere Vorgehensweise alle Arbeiten an der Planung und Konzepterstellung für ein Kinder- und Jugendtheater im Zoo-Gesellschaftshaus ruhen zu lassen.

Begründung

Seit dem Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten über die Etablierung eines Kinder- und Jugendtheaters in Frankfurt (§ 1464 vom 01.06.2017) sind mittlerweile knapp neun Jahre vergangen. Die Überlegungen, das Kinder- und Jugendtheater, an dessen Notwendigkeit keinerlei Zweifel besteht, in das Zoo-Gesellschaftshaus zu integrieren, waren von Anfang an konzeptionell weder schlüssig noch überzeugend.

Gerade auch unter dem Gesichtspunkt, dass für die Realisierung dieser Maßnahme im Zoo-Gesellschaftshaus eine Investitionssumme von gut 84 Millionen EUR veranschlagt wird, ist der Gedanke naheliegend, ein solches Kinder- und Jugendtheater alternativ beim anstehenden Neubau der Städtischen Bühnen mitzudenken und die Optionen für eine solche Lösung zumindest zu prüfen.

Und dies nicht nur unter Kostengesichtspunkten und im Hinblick auf die Haushaltslage der Stadt Frankfurt, sondern auch in Bezug auf mögliche Synergien zwischen dem zukünftigen Betrieb des Kinder- und Jugendtheaters und der Städtischen Bühnen, nicht nur in Bezug auf Ressourcen und Räumlichkeiten.

Zudem dürfte auch der Anreiz für ein junges Publikum, gleichberechtigt unter einem Dach mit Oper und Schauspiel in die Welt der darstellenden Künste einzutauchen, wesentlich höher sein als im Umfeld eines Zoologischen Gartens. Mit einer räumlichen Integration des Kinder- und Jugendtheaters in die Struktur der Städtischen Bühnen wäre damit auch eine entsprechende Wertschätzung der Kinder und Jugendlichen verbunden.

Daher ist der Magistrat aufgefordert, einen entsprechenden Variantenvergleich vorzulegen und damit die valide Grundlage für eine mögliche Neuentscheidung der Stadtverordneten in dieser Frage zu liefern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.02.2026 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO I, TOP 62
Beraten
Die Vorlage E 408 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFraktionslos
Ablehnung:
FDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und fraktionslos gegen FDP (= Kenntnis)

OBR 4
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO II, TOP 12
Abgelehnt
Die Vorlage E 408 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDCDUVoltÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
FDPFraktionslos
Enthaltung:
Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, CDU, Volt und ÖkoLinX-ARL gegen FDP und fraktionslos (= Annahme); GRÜNE (= Enthaltung)

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 42 · 26.02.2026
TO I, TOP 110
Abgelehnt
Die Vorlage E 408 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTIONStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
BFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) BFF-BIG und AfD (= Annahme)

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