Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Kostenloses Kultur- und Freizeitticket (KUFTI) abschaffen
Zusammenfassung
Im Antrag wird vorgeschlagen, das kostenlose Kultur- und Freizeitticket (KUFTI) abzuschaffen, um Einsparungen von ca. 1,45 Mio. EUR zu erzielen. Dies geschieht aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Frankfurt am Main.
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die mit Beschluss § 3735 der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.19 zur M12/19 verabschiedete Einführung eines kostenlosen Kultur- und Freizeittickets für Kinder- und Jugendliche unter 18 Jahren rückgängig zu machen. Die aus dieser Maßnahme zu erwartenden Einsparungen in Höhe von ca. 1,45 Mio. EUR sind zum Zwecke der Konsolidierung des städtischen Haushalts heranzuziehen.
Begründung
Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Frankfurt am Main ist das kostenlose Kultur- und Freizeitticket (KUFTI) nicht mehr weiter fortzuführen. Zum einen ist die festgelegte Obergrenze eines monatlichen Haushaltsnettoeinkommens von 4.500 EUR viel zu hoch angesetzt, zum anderen kommen Kinder einkommensschwacher Familien in den Genuss der Vergünstigungen des Frankfurt-Passes.
Die hierdurch eingesparten Mittel in Höhe von 1,45 Mio. EUR können zur Konsolidierung des städtischen Haushalts herangezogen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.02.2026 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport abgelehnt.
21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte
Ausgaben 2025: 91 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und Volt Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) BFF-BIG und AfD (= Annahme)