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Produktbereich: 31 Finanzen Produktgruppe: 31.01 Steuerungsunterstützung und Controlling

Vorlagentyp: EBFF
1 SitzungAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Einführung von Branchenschlüsseln in der Veranlagungssoftware der Gewerbesteuer, um eine Auswertung des Gewerbesteueraufkommens zu ermöglichen. Dies ist notwendig, um die Planungssicherheit für den städtischen Haushalt zu verbessern und um Erkenntnisse über die wirtschaftliche Entwicklung verschiedener Branchen zu gewinnen.

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird damit beauftragt, in der von der Stadt Frankfurt für die Veranlagung zur Gewebesteuer genutzten Software Schlüssel für Branchen bzw. Geschäftsbereiche einzuführen, um darüber eine entsprechende Auswertung des Gewerbesteueraufkommens zu ermöglichen.

Begründung

Auf verschiedentliche Nachfragen der Stadtverordneten hat der Magistrat wiederholt ausgeführt, dass es nicht möglich ist, eine Auswertung aller gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen nach Geschäftsbereichen beziehungsweise Branchen vorzunehmen, da diese Einteilung in der Veranlagungssoftware der Gewerbesteuer bislang nicht vorgenommen wird. Insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass die Stadt Frankfurt der mit Abstand größte Standort für Rechenzentren in Kontinentaleuropa ist und der derzeitige Boom weiter anhält, ist es unverständlich, dass dem Magistrat (hier: der Kämmerei) keinerlei Erkenntnisse darüber vorliegen, welchen Anteil z. B. die Rechenzentren am Gewerbesteueraufkommen haben und wie dieser sich über die letzten Jahre hin entwickelt hat. Doch auch die konjunkturelle Entwicklung anderer Branchen bzw. Geschäftsbereiche in unserer Stadt verläuft zunehmend volatil. Um die Planungssicherheit im Hinblick auf die Aufkommensart Gewerbesteuer und damit für den gesamtstädtischen Haushalt zu verbessern, ist es unabdingbar, entsprechende Schlüssel in der Veranlagungssoftware der Gewerbesteuer einzuführen. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse liefern zudem auch wertvolle Grundlagen für zukünftige strategische Entscheidungen für die kommunale Wirtschaftsförderung sowie die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Frankfurt am Main.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. Juni 2023 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 18.07.2023 im Haupt- und Finanzausschusses abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

31.01 Steuerungsunterstützung und Controlling

Ausgaben 2025: 9 Mio € · im Antragsjahr 2023 7 Mio € — preisbereinigt +18 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 22 · 18.07.2023
TO II, TOP 31
Abgelehnt
Die Vorlage E 378 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. Volt, FRAKTION und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

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