Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten - Gleichberechtigung für Bürgerinnen
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die jährliche Bereitstellung von 100.000 Euro für die institutionelle Förderung des Vereins Forward for Women e.V. vor. Dieser Verein setzt sich für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen und für die Unterstützung von Migrant*innen und Geflüchteten ein. Die Förderung ist notwendig, um die Arbeit des Vereins aufrechtzuerhalten und die personellen Kapazitäten zu erweitern.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: In den Doppelhaushalt 2024/2025 werden Mittel in Höhe von 100.000 Euro jährlich für die institutionelle Förderung des Vereins Forward for Women e.V. eingestellt.
Begründung
Forward for Women e.V. ist ein international tätiger Verein, der sich für die Beendigung traditioneller Formen ritualisierter Gewalt und für die Verhinderung häuslicher und sexualisierter Gewalt einsetzt. Der Verein arbeitet u.a. mit Unterkünften für Geflüchtete zusammen und bietet Fortbildungen, Diskussionsrunden, psychosoziale Begleitung für Migrantinnen sowie Einzelberatung und Frauengruppen an. Forward for Women e.V. ist auch in der Arbeit mit Männern im Bereich der Gewaltprävention tätig, in der Männer als Verbündete und Teil der Lösung angesehen werden. Migrant*innen und Geflüchtete sind oft von Mehrfachdiskriminierung betroffen und brauchen daher spezifische Unterstützung und gewisse Empowermentangebote. Übergeordnetes Ziel des Vereins ist es, Migrant*innen und Geflüchtete bei akuten Gewalterfahrungen und -bedrohungen durch das gemeinsame Erlernen neuer Kompetenzen und Lösungsansätze zu unterstützen und zu beraten. Trotz des großen Bedarfs an Frauenarbeit stößt der Verein jedoch an seine personellen Kapazitätsgrenzen. Die Organisation beabsichtigt, zwei neue Stellen zu schaffen. Es soll eine Projektkoordinator*in und eine sozialpädagogische Fachkraft für die Buchhaltung und Antragstellung eingestellt werden. Ohne institutionelle Förderung durch die Stadt Frankfurt wird Forward for Women e.V. nicht in der Lage sein, seine Arbeit fortzuführen, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unerlässlich ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Juni 2024 brachte Linke diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.07.2024 im Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa abgelehnt.
10.04 Gleichberechtigung für Bürgerinnen
Ausgaben 2025: 6 Mio € · im Antragsjahr 2024 6 Mio € — preisbereinigt +1 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und AfD (= Ablehnung ohne Zusatz), Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 21)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) sowie Linke und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung ohne Zusatz) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)