Produktbereich: 30 Angelegenheiten OB, Betreuung der Gremien Produktgruppe: 30.04 Stadtmarketing Internationale Städtepartnerschaften Frankfurts stärken
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Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Bereitstellung von 90.000 € für die Schaffung einer zusätzlichen Stelle im Referat für Internationale Angelegenheiten vor. Dies soll die Reaktivierung der Städtepartnerschaften Frankfurts und die Förderung des zivilgesellschaftlichen Austauschs unterstützen. Ziel ist es, die Beziehungen zu den Partnerstädten wieder zu beleben und den Austausch insbesondere für junge Menschen zu fördern.
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Weinstraße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 05.10.2026.
- Baugebiet „Nördlich Weinstraße“ in Preungesheim05.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Bauvorhaben in Preungesheim Gießener Straße / Weinstraße, Bebauungsplan B 51929.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Anwohner des künftigen Baugebietes B915 „nördliche Weinstraße/Gießener Straße“ im alten, teils sehr engen Ortskern von P20.08.2026 · F (Frage zur Fragestunde Stadtverordnetenversammlung)
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Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Zur Bereitstellung einer zusätzlichen Stelle für das Referat für Internationale Angelegenheiten werden in die Produktgruppe 30.04 ("Stadtmarketing") Mittel von
| 2024 | 2025 |
| 30.000 € | 60.000 € |
eingestellt. Die Finanzierung erfolgt aus vorhandenen Mitteln der Stellenreserve.
Damit sollen folgende Ziele verfolgt werden:
- Reaktivierung der Städtepartnerschaften Frankfurts durch konkrete Aktionen und Programme;
2. Förderung des zivilgesellschaftlichen Austauschs mit Frankfurts Partnerstädten, zum Beispiel durch die Unterstützung von Schulen bei der Anbahnung und Durchführung von Schüleraustauschprogrammen sowie die Unterstützung der Arbeit von Freundschaftsvereinen.
3. Förderung wirtschaftlicher Kooperationen mit den Partnerstädten, zum Beispiel durch Betriebspraktika und einen "Praktikanten-Austausch" zwischen Unternehmen, städtischen Verwaltungen und anderen Einrichtungen der Partnerstädte sowie Bekanntmachung der Fördermöglichkeiten über das Erasmus+-Programm.
Bei allen Maßnahmen wird ein besonderer Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten des europäischen Auslands (Lyon, Deuil-La Barre, Birmingham, Mailand, Budapest, Prag, Krakau) und auf die Beteiligung junger Menschen gelegt, um den europäischen Gedanken nachhaltig zu stärken.
Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.
Begründung
Die Stadt Frankfurt verfügt über eine Vielzahl etablierter Städtepartnerschaften. Leider sind durch die Corona Pandemie und ihre Folgen die meisten Aktivitäten zur Pflege von Austausch und Zusammenarbeit fast vollständig zum Erliegen gekommen. Diese so wichtigen Beziehungen sollten dringend wiederaufgenommen und aktiver gepflegt werden. Auch bieten Städtepartnerschaften eine hervorragende Grundlage für den zivilgesellschaftlichen Austausch, ohne den offizielle Beziehungen kaum mit Leben und Inhalt gefüllt werden können. Gerade für die junge Generation ist ein Austausch wichtig und prägend. Die Möglichkeit zum Schüleraustausch ist jedoch sehr vom Programm der jeweiligen Schulen und dem Engagement einzelner Lehrerinnen und Lehrer abhängig. Oftmals entscheidet das Zufallsprinzip, mit welchen Städten Austauschbeziehungen gepflegt werden. Hier gibt es viel Potential von städtischer Seite, Schulen bei der Anbahnung von Kooperationen und der Netzwerkpflege zu unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Wiederbelebung der Frankfurter Städtepartnerschaften und damit auch zu Verständigung und Austausch zu leisten. Auch die Wirtschaft, das Handwerk und die städtische Verwaltung könnten von einer Intensivierung des Austauschs mit Frankfurts Partnerstädten profitieren. In anderen Städten, wie zum Beispiel Neustadt an der Weinstraße (mit Macon), Ludwigshafen (mit Lorient), Karlsruhe (mit Nancy) oder Passau (mit Cagnes-sur-Mer) gibt es bereits entsprechende Programme. In Neustadt wird in Zusammenarbeit von Berufsbildenden Schulen und örtlichen Unternehmen ein jährlicher Praktikantenaustausch mit der französischen Partnerstadt Macon angeboten. In Ludwigshafen gibt es die Möglichkeit für junge Erwachsene in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen der Partnerstadt ein Praktikum zu absolvieren und Karlsruhe organisiert einen Austausch, bei dem junge Menschen verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung der Partnerstadt kennenlernen können. In Passau spielen auch die Deutsch-Französische-Gesellschaft und die Freundschaftsvereine vor Ort eine tragende Rolle bei der Organisation des Praktikantenaustauschs. So können Jugendliche nicht nur die Kultur eines Gastlandes näher kennenlernen, sondern erhalten auch Einblicke in die Arbeitswelt vor Ort. Alle Städte berichten von sehr positiven Erfahrungen mit den Programmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Mai 2024 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.07.2024 im Ausschusses für Diversität, Zusammenhalt, Beteiligung und Europa abgelehnt.
30.04 Stadtmarketing
Ausgaben 2025: 3 Mio € · im Antragsjahr 2024 3 Mio € — preisbereinigt -4 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU und Linke (= Annahme) sowie FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) und BFF-BIG (= Ablehnung ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung ohne Zusatz) ÖkoLinX-ELF (= Annahme)