Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Sprachförderprogramm .ErzählZeit. ausweiten
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Sprachförderprogramm "ErzählZeit" ausweiten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Das Sprachförderprogramm ErzählZeit wird auf die Römerstadtschule (Heddernheim), die Henri-Dunant-Schule (Sossenheim), die Albrecht-Dürer-Schule (Sossenheim) und die Walter-Kolb-Schule (Unterliederbach) ausgeweitet. Die notwendigen Mittel werden in die Produktgruppe 20.01 eingestellt. Begründung: Der Vorschlag B1186 des Bürgerhaushalts 2014 lautet wie folgt: Das Sprachförderprogramm "ErzählZeit", das zurzeit an 18 Grundschulklassen durchgeführt wird, sollte vielen Schülerinnen und Schülern zugutekommen. Ein ganzes Schuljahr tragen ausgebildete Erzählerinnen und Erzähler einmal wöchentlich Märchen in den ersten Klassen künstlerisch und in der Originalsprache vor. Das Programm trägt nachweislich dazu bei, dass Kinder rasch zum Sprechen und zur deutschen Sprache finden. Das Programm läuft zurzeit erfolgreich an der Freiligrathschule (Fechenheim), der Hostatoschule (Höchst) und der Uhlandschule (Ostend). Die Verwaltung nimmt dazu positiv Stellung: Das Sprachförderprogramm ErzählZeit wurde im Kontext des Projektvorhabens "Gelingender Start ins Leben in Fechenheim" als Reaktion auf die bedenklichen Sprachstandserhebungen bei Einschulungsuntersuchungen von Kindern in Fechenheimer Grundschulen eingesetzt. Tatsächlich gelingt es mit dem Sprachförderprogramm ErzählZeit Kinder mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen zum Sprechen zu bringen, so dass die Sprachanbahnung über das Erzählen von Geschichten und Märchen als gelungen zu betrachten ist. Einer Ausweitung dieses Förderprogramms ist daher grundsätzlich zuzustimmen, dies kann allerdings nur mit einer gleichzeitigen Ausweitung des Budgets in der Produktgruppe 20.01 umgesetzt werden. Der gleiche Sprachstand im Klassenverband ist unbedingt Voraussetzung für den Erfolg der ganzen Klasse. Er hilft den Inhalt des Unterrichts zu verstehen und festigt das notwendige Wissen für den weiteren Fortschritt. Das Programm hilft somit sicher und erfolgreich durch Schule und Ausbildung zu kommen. Der Strukturdatenatlas[1] der Stadt Frankfurt am Main weist für Sossenheim, Unterliederbach und Heddernheim ebenso wie für Fechenheim, das Ostend und Höchst einen Indikator von über 50 bei Kindern mit auffälliger Sprache aus. Darum ist es notwendig, die Grundschulen dieser Stadtteile in das Sprachförderprogramm ErzählZeit einzubinden. Diese Förderung wird zusammen mit anderen Maßnahmen den Spaß am Lernen steigern, die Wiederholungsquote senken und so zum Erfolg der Schulkinder maßgeblich beitragen.
Inhalt
Etatantrag vom 08.11.2013, E 322
Betreff: Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Sprachförderprogramm "ErzählZeit" ausweiten Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 146 vom 23.08.2013, Haushalt 2014 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2014-2017. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2013, § 4004, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Das Sprachförderprogramm ErzählZeit wird auf die Römerstadtschule (Heddernheim), die Henri-Dunant-Schule (Sossenheim), die Albrecht-Dürer-Schule (Sossenheim) und die Walter-Kolb-Schule (Unterliederbach) ausgeweitet. Die notwendigen Mittel werden in die Produktgruppe 20.01 eingestellt.
Begründung: Der Vorschlag B1186 des Bürgerhaushalts 2014 lautet wie folgt: Das Sprachförderprogramm "ErzählZeit", das zurzeit an 18 Grundschulklassen durchgeführt wird, sollte vielen Schülerinnen und Schülern zugutekommen. Ein ganzes Schuljahr tragen ausgebildete Erzählerinnen und Erzähler einmal wöchentlich Märchen in den ersten Klassen künstlerisch und in der Originalsprache vor. Das Programm trägt nachweislich dazu bei, dass Kinder rasch zum Sprechen und zur deutschen Sprache finden. Das Programm läuft zurzeit erfolgreich an der Freiligrathschule (Fechenheim), der Hostatoschule (Höchst) und der Uhlandschule (Ostend). Die Verwaltung nimmt dazu positiv Stellung: Das Sprachförderprogramm ErzählZeit wurde im Kontext des Projektvorhabens "Gelingender Start ins Leben in Fechenheim" als Reaktion auf die bedenklichen Sprachstandserhebungen bei Einschulungsuntersuchungen von Kindern in Fechenheimer Grundschulen eingesetzt. Tatsächlich gelingt es mit dem Sprachförderprogramm ErzählZeit Kinder mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen zum Sprechen zu bringen, so dass die Sprachanbahnung über das Erzählen von Geschichten und Märchen als gelungen zu betrachten ist. Einer Ausweitung dieses Förderprogramms ist daher grundsätzlich zuzustimmen, dies kann allerdings nur mit einer gleichzeitigen Ausweitung des Budgets in der Produktgruppe 20.01 umgesetzt werden. Der gleiche Sprachstand im Klassenverband ist unbedingt Voraussetzung für den Erfolg der ganzen Klasse. Er hilft den Inhalt des Unterrichts zu verstehen und festigt das notwendige Wissen für den weiteren Fortschritt. Das Programm hilft somit sicher und erfolgreich durch Schule und Ausbildung zu kommen. Der Strukturdatenatlas[1] der Stadt Frankfurt am Main weist für Sossenheim, Unterliederbach und Heddernheim ebenso wie für Fechenheim, das Ostend und Höchst einen Indikator von über 50 bei Kindern mit auffälliger Sprache aus. Darum ist es notwendig, die Grundschulen dieser Stadtteile in das Sprachförderprogramm ErzählZeit einzubinden. Diese Förderung wird zusammen mit anderen Maßnahmen den Spaß am Lernen steigern, die Wiederholungsquote senken und so zum Erfolg der Schulkinder maßgeblich beitragen.Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Beratung im Ortsbeirat: 6, 8 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 11.11.2013
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. November 2013 brachte Piraten diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.12.2013 im Ausschusses für Bildung und Integration abgelehnt.
20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben
Ausgaben 2025: 420 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE. und FDP gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) bei Enthaltung REP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, GRÜNE und LINKE. gegen CDU und FREIE WÄHLER (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Annahme im Rahmen E 230), LINKE. und Piraten (= Annahme) sowie FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) NPD (= Ablehnung)