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Produktbereich: 22 Umwelt, Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung - Ausbau der städtischen Informations- und Beratungsangebote im Bereich…

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Produktbereich: 22 Umwelt, Produktgruppe: 22.04 Klimaschutz und Klimaanpassung - Ausbau der städtischen Informations- und Beratungsangebote im Bereich Solarenergienutzung, energetische Sanierung und klimafreundliche Wärmeversorgung beim Energiepunkt e. V.

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Dieser Etatantrag fordert eine einmalige Finanzierung von 200.000 Euro für den Ausbau der Informations- und Beratungsangebote in den Bereichen Solarenergie und energetische Sanierung in Frankfurt. Dies dient dem Ziel, die Stadt bis 2035 klimaneutral zu machen und die Bevölkerung beim Energiewende-Prozess umfassend zu unterstützen.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Zum weiteren Ausbau der städtischen Informations- und Beratungsangebote für Frankfurter Haushalte, Unternehmen und Vereine in den Bereichen Solarenergienutzung, energetische Sanierung und klimafreundliche Wärmeversorgung sowie entsprechende Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Kampagnen, Online Angebote und Veranstaltungen) werden für den Energiepunkt e.V. oder einer Folgeorganisation einmalig 200.000,- Euro in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 eingestellt.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, Frankfurt bis 2035 klimaneutral zu machen (§ 1650 vom 12.05.2022). Die Erreichung dieses Ziels erfordert eine massive Beschleunigung des Ausbaus der Solarenergienutzung, der energetischen Sanierung von Gebäuden und der Nutzung von klimafreundlichen Heiztechniken im Stadtgebiet.

Die Stadtverordnetenversammlung hat den Magistrat darüber hinaus bereits im Rahmen des großen Klimaschutzpakets "Klimaneutrales Frankfurt 2035" beauftragt, alle Informations- und Beratungsangebote der Stadt Frankfurt in den Bereichen Energie und Klimaschutz (insbesondere zu den Themen energetische Sanierung, Installation von Photovoltaik-Anlagen, Umstellung auf klimafreundliche Heizungsanlagen, energieeffizienter Neubau, Energieeffizienz im Unternehmen, Stromsparen im Haushalt) in einer zielgruppennahen, serviceorientierten und flexiblen Organisationseinheit zu bündeln und entsprechend der Ziele des Klimaschutzplans in den einzelnen Themen deutlich auszubauen (§ 1650 vom 12.05.2022, Grundsatzbeschluss 3).

Das städtische Energieberatungszentrum "Energiepunkt" wurde 2010 vom damaligen Energiereferat initiiert, um die privaten Haushalte, kleineren Unternehmen und Vereine im Auftrag der Stadt zu allen energiebezogenen Themen zu beraten. Das Beratungspersonal führt seither unabhängige, qualifizierte und kostenlose Erstberatung zu allen energie- und klimaschutzbezogenen Fragen beim Neubau, bei der Sanierung und beim Wohnen bereit.

Die Erfahrung in anderen Städten hat gezeigt, dass Städte mit dem Ausbau der Informations- und Beratungsangebote die Solarenergienutzung, energetische Sanierung und den Einbau klimafreundlicher Heiztechnik sehr effektiv und kosten-effizient beschleunigen können, da die privaten Haushalte, Unternehmen und Vereine über die Fördermöglichkeiten in diesen Bereichen informiert und zur Abrufung der in sehr großem Umfang vorhandenen Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen aktiviert werden können.

Der Bedarf an unabhängiger Information und Beratung der Bevölkerung zu diesen Themen ist nicht zuletzt durch die Verabschiedung des "Gebäudeenergiegesetzes" und des "Wärmeplanungsgesetzes" sowie durch die Bereitstellung der beiden neuen städtischen Förderprogramme "Klimabonus" und "Modernisierungsbonus" sehr stark angestiegen und kann nur durch einen weiteren Ausbau der Informations- und Beratungsangebote adäquat gedeckt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

22.04 Energie und Klimaschutz

Ausgaben 2025: 9 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 25
Abgelehnt
Die Vorlage E 311 wird bei Stimmengleichheit abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDBFF-BIGGartenpartei
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD gegen ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme); GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und Gartenpartei (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 30
Angenommen
Der Vorlage E 311 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU, FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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