Produktbereich: 12 Brandschutz und Rettungsdienst
Zusammenfassung
Der Etatantrag fordert, dass im Produktbereich 12 Brandschutz und Rettungsdienst keine Kürzungen vorgenommen werden. Dies wird als notwendig erachtet, um die öffentliche Sicherheit und das Gleichgewicht zwischen Berufs- und freiwilliger Feuerwehr zu gewährleisten, insbesondere in Krisenzeiten.
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Thema Sicherheit verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- ) Der Magistrat wird damit beauftragt, sowohl im Etat 2022 als auch in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2025 im gesamten Produktbereich 12 Brandschutz und Rettungsdienst keine Kürzungen vorzunehmen. Stattdessen sind dort Finanzmittel in auskömmlicher Höhe einzustellen.
- ) Der Magistrat wird damit beauftragt, der Stadtverordnetenversammlung möglichst zeitnah und nachvollziehbar darzulegen, welchen Produktgruppen die jeweiligen Mittel zugeordnet sind und wie diese sich zusammensetzen.
Begründung
Die offensichtlich vom grün-rot-gelb-violetten Magistrat geplante Kürzung der Finanzmittel für den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Brandschutz in Frankfurt gefährdet nicht nur die öffentliche Sicherheit in unserer Stadt, sondern auch das bewährte Gleichgewicht zwischen Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren. Feuerwehr und Katastrophenschutz in Frankfurt dürfen nicht kaputtgespart werden. Dies gilt grundsätzlich, aber ganz besonders auch in Krisenzeiten wie diesen, in denen der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine in drastischer Weise gezeigt hat, dass auch in Deutschland mit militärischen Angriffen gerechnet werden muss. In Anbetracht der gestiegenen Bedrohungslage in Europa gewinnt auch die Frage nach dem Zivilschutz eine völlig neue Bedeutung, so dass es völlig unverständlich und unangebracht ist, wenn hier der Rotstift angesetzt werden soll. Taktische Spielchen sind in dieser Frage ebenfalls nicht angemessen. Daher ist der Magistrat aufgefordert, den Stadtverordneten und der Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar darzulegen, welchen Produktgruppen im Produkthaushalt die Mittel für Feuerwehr und Katastrophenschutz zugeordnet sind und wie diese sich zusammensetzen. Der Verzicht auf Kürzungen bei Feuerwehr und Katastrophenschutz und damit dessen auskömmliche Finanzierung wird durch eine veränderte Priorisierung und die Verlagerung von Haushaltsmitteln im Haushalt 2022 und in der mittelfristigen Finanzplanung sichergestellt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Mai 2022 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 31.05.2022 im Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung abgelehnt.
12 Brandschutz und Rettungsdienst
Ausgaben 2025: 148 Mio € · im Antragsjahr 2022 111 Mio € — preisbereinigt +21 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung)