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Neubau und kurzfristige Sanierung der Paul-Ehrlich-Schule

Vorlagentyp: ECDU
2 SitzungenAbgelehnt

Zusammenfassung

Der Etatantrag sieht die Bereitstellung von Mitteln für die Sanierung und den Neubau der Paul-Ehrlich-Schule vor. Dies ist notwendig, um die Infrastruktur der Schule an die modernen pädagogischen Anforderungen anzupassen und die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten. Die erwarteten Ergebnisse sind eine verbesserte Lernumgebung und die Erfüllung der Bildungsbedürfnisse.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Für den Bauunterhalt und die Umsetzung dringend notwendiger, kurzfristiger Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude der Paul-Ehrlich-Schule in Höchst werden unter der Projektnummer 5.003895

20242025
500.000 €1.000.000 €

bereitgestellt, um die bestehende Infrastruktur in einen Zustand zu versetzen, der den Bildungsbedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht wird. Die Gegenfinanzierung erfolgt aus den mit der Aufhebung des Beschlusses § 3273 vom 11.05.2023 frei gewordenen Mitteln des Produktbereichs 20.

Zudem werden folgende Summen als Planungsmittel für den Neubau der Paul-Ehrlich-Schule auf dem dafür neu erworbenen Areal im Bebauungsgebiet Parkstadt II in Unterliederbach in den Finanzhaushalt eingestellt, um einen zeitnahen Baubeginn zu ermöglichen.

20242025
250.000 €500.000 €

Die Finanzierung erfolgt aus vorhandenen Mitteln des Finanzhaushalts im Produktbereich 20.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren 2024 und 2025 erfolgt, ist für beide Maßnahmen ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Die Paul-Ehrlich-Schule ist eine bedeutende Bildungseinrichtung im Westen der Stadt und verdient eine Infrastruktur, die den pädagogischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird. Der Zustand der bestehenden Gebäude der Paul-Ehrlich-Schule ist seit mehr als einem Jahrzehnt ausnehmend schlecht und erfüllt nicht mehr die aktuellen Anforderungen an moderne Berufsschulen, v.a. im chemisch-physikalischen und naturwissenschaftlichem Bereich. Die Schule und auch die auszubildenden Unternehmen des Industriepark Höchst schlagen seit Jahren Alarm, da sie die Sicherheit und den Bildungserfolg der Berufsschülerinnen und -schüler unter den gegebenen Bedingungen gefährdet sehen. Ein Neubau ist also dringend erforderlich, um eine zeitgemäße Lernumgebung zu schaffen, die den pädagogischen Ansprüchen und technischen Standards entspricht. Der Neubau ist von der Stadt auch seit Jahren geplant. Mittel wurden jedoch bislang nicht bereitgestellt, obwohl die Umsetzung des Projekts mit dem im August 2023 vollzogenen Ankauf eines 43 000m2 großen Areals im Bebauungsgebiet Parkstadt II in Unterliederbach für den geplanten Campus zweier Berufsschulen nun konkret angegangen werden kann und muss. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, dass kurzfristige Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten und die Gesundheit und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals zu gewährleisten. Insbesondere die Haustechnik und die defekten Fenster, die bereits seit Jahren zu unerträglich kalten Temperaturen im Winter und Überhitzung der Räume im Sommer führen, sollten dringend ausgetauscht werden, genau wie das überalterte und kaputte Schulmobiliar. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Schulgemeinde bereits seit mehr als 10 Jahren im Hinblick auf relativ unkompliziert umzusetzende Verbesserungen immer wieder auf einen Neubau vertröstet werden, ohne dass dieser in greifbare Nähe rückt. Diese kurzfristigen Maßnahmen sind eine dringende Notwendigkeit, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten und die Qualität der Bildung während des Übergangs zum Neubau sicherzustellen. Denn selbst bei einem umgehenden Beginn der Planungen wären die Entwicklung des Areals sowie die Planung und der Bau der Schule nicht vor Ende des Jahrzehnts abgeschlossen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Mai 2024 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.07.2024 im Ausschusses für Bildung und Schulbau abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben

Ausgaben 2025: 420 Mio € · im Antragsjahr 2024 412 Mio € — preisbereinigt +0 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 6
Sitzung 31 · 25.06.2024
TO I, TOP 32
Angenommen
Der Vorlage E 289 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFDPBFFFraktionslos
Ablehnung:
SPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, Linke, FDP, BFF und fraktionslos gegen SPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 28 · 01.07.2024
TO I, TOP 22
Abgelehnt
Die Vorlage E 289 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDBFF-BIGÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, Linke, AfD und BFF-BIG (= Annahme) sowie ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung)

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